#1 RE: U.v.d.Leyen "Fachkräftemangel" falsch... von w_a_n 03.09.2011 15:59

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Durch diesen Artikel dahin gekommen:
Bundesministerium gibt in einem Antwortschreiben an Jens Romba zu, daß es keinen Fachkräfteengpaß generell in Deutschland gibt

Zitat
03.08.2011
Arbeitsministerium gibt in Brief zu: Es gibt KEINEN Facharbeitermangel
Eva Herman & Jens Romba

Der deutsche Fachkräftemangel ist seit Jahren ein politisch-korrektes, relevantes Thema. Neben dem angeblichen Klimawandel, der Ausländer- und der Erwerbspolitik für Frauen und dem fortschreitenden Gender-Mainstreaming wird der Facharbeitermangel seit vielen Jahren beschworen; wie ein nicht greifbares Gespenst spukt er in politischen Gremien und redaktionellen Mainstream-Medienstuben herum und ergießt sich regelmäßig in deutsche Nachrichtenmeldungen- und Sendungen.



Doch jetzt hat das Bundesarbeitsministerium die Katze aus dem Sack gelassen: nicht öffentlich, nicht in einem Zeitungs- oder Talkshow-Interview, sondern in einem gewöhnlichen Antwortschreiben an einen arbeitslosen, promovierten Chemiker, der den angeblichen Fachkräftemangel in Frage gestellt hatte. In dem Schreiben gab das Bundesarbeitsministerium ausdrücklich zu, dass in Deutschland derzeit »kein genereller Facharbeitermangel herrsche, sondern dass es sich lediglich um punktuelle Engpässe handele«. Doch dazu gleich mehr.


info Kopp-verlag 03.09.2011

Trotzdem wird in dem Brief im Auftrag v.d.Leyens weiter seitenweise dieser Fachkräftemangel wiederholt - trotz der im Brief ganz oben gesagt und zugegeben wurde, daß es bestenfalls "punktuelle Engpässe" nur gebe.

#2 RE: U.v.d.Leyen "Fachkräftemangel" falsch... von w_a_n 13.02.2013 16:13

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Auch in Verbindung zu Einkommen - Reallöhne in Deutschland niedriger als im Jahr 2000, was eindeutig den Zusammenhang zeigt, wo die Reise hin geht und was eindeutig das Ziel ist von Hartz4...

Es droht Hartz IV: Ökonomen warnen vor Lüge bei der Selbstständigkeit

Die WELT schreibt:

Zitat
13.02.2013 - 12:49 | Freiberufler

Ökonomen warnen vor Lüge bei der Selbstständigkeit

Bei der Selbstständigkeit geht es immer seltener um eine pfiffige Geschäftsidee – sondern um knallharte Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt. Statt hohes Einkommen und gesicherte Zukunft droht Hartz IV.


Foto: Reto Klar
Szene aus dem "Sankt Oberholz" in Berlin: Das Café ist bei Selbstständigen beliebt


So hatten sich das manche junge Existenzgründer nicht vorgestellt: Kaum waren sie ihr eigener Chef, da gerieten sie auch schon in die nächste Abhängigkeit – in die des örtlichen Jobcenters.

Denn weil ihre Geschäftsidee nicht genug abwarf, haben allein im September 2012 mehr als 125.000 Selbstständige – ob Imbissbesitzer oder Gebrauchtwagenhändler, Grafiker oder freie Journalisten – Hartz IV bezogen.

"Aufstockende Selbstständige" nennt die Bundesagentur für Arbeit das Phänomen. BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise sieht darin inzwischen eine "Fehlentwicklung", die er lieber heute als morgen abstellen möchte.


Die Welt - online 13.02.2013

"Inzwischen hat die Bundesagentur – nicht zuletzt wegen der guten Arbeitsmarktlage – die Existenzgründungsförderung von Arbeitslosen stark zurückgefahren."
Selbst hier kann man sich nicht verkneifen, die Durchhalteparolen und die Lüge des Aufschwunges und einer guten Arbeitsmarktlage aufrechtzuerhalten. Was einen Aufschwung erlebt, ist - siehe Posteingangssatz - der Niedrig- und Niedrigstlohnbeschäftigungsbereich.

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