#1 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 13.06.2011 14:39

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Zitat
Hausnotrufsysteme: Schneller Draht zur Hilfe

Was ist ein Hausnotrufsystem?
Wer benötigt ein Hausnotrufgerät?
Wie funktioniert der Hausnotruf?
Was benötigt man für das Hausrufnotsystem?
Welche technischen Voraussetzungen sind erforderlich?
Welche Leistungen bietet ein Hausnotruf?
Welche Zusatzleistungen bietet ein Hausnotruf?
Welche Qualitätskriterien können beachtet werden?
Worauf sollte man beim Vertragsabschluss achten?
Welche Kosten entstehen durch ein Hausnotrufsystem?
Wer beteiligt sich an den Kosten?
Wann kann ein Hausnotruf nötig sein?

Checkliste für die Wahl des passenden Anbieters



Intereessante und hilfreiche Tips usw. zu finden hier:
http://www.vz-nrw.de/UNIQ130796745018532/link507131A.html


Edit:
Hier noch ein Link zu eienr PDF:
http://www.verbraucher.de/download/hausnotruf.pdf


Für die fortführende Suche:
http://www.google.de/#sclient=psy&hl=de&...biw=986&bih=548


So kann man dort auch u. a. Informationen darüber erhalten, wer dies nutzt und warum und wer von wo welche Gelder erhält, in Anspruch nimmt oder auch nicht in Anspruch nimmt. Erstaunlich, das dies nach diesen Angaben in 75 % aller Fälle nicht genutzt wird. Vielleciht liegt der Grund darin, daß es schnell gehen muß und nicht Monate lanege Wartezeiten von Antragstellung bis zur Bewilloigung usw. in Kauf genommen werden wollen oder können...? Vielleicht liegt das einfach an der Unkenntnis der Leute oder auch an noch anderen, hier noch nicht aufgeführten Gründen...

[ Editiert von Administrator Michael Wargowski am 13.06.11 14:42 ]

#2 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 13.06.2011 17:42

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Kommen wir zunächst zu einem der bewertewten Anbieter:

Zitat
Einer davon ist der Arbeiter-Samariter-Bund !!!



Nicht deswegen, aber wegen der ausführlichen und verständlichen Erklärungen und Angebote auch schon mal ins nähere Augenmerk zu fassen:

Zitat
Der ASB-Hausnotruf: Immer für Sie da



Weitere und individuelle Auskünfte kann man sich dann auf deren Seite unter der angegebenen Rufnummer oder per E-Mail geben lassen. Ist bereits ein Pflegedienst beauftragt, man selbst kaum oder nicht mehr in der Lage für eine Kontaktaufnahme, kann der in der Regel im Rahmen seiner sozialen Tätigkeit sicher auch da was in die Wege leiten.

#3 RE: Hausnotrufsysteme von Till Eulenspiegel 13.06.2011 18:46

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Vitakt

Seit 1993 hat Vitakt-Hausnotruf mehr als 153000 Hausnotrufkunden in ganz Deutschland betreut. Vitakt-Hausnotruf ist einer der führenden Dienstleister im Bereich Hausnotruf. Für Bezieher von Leistungen aus der Pflegeversicherung gilt: Bei genehmigter Kostenübernahme durch die Pflegekasse stellt Vitakt ein zuzahlungsfreies Hausnotrufsystem zur Verfügung!
Neben seinem Hausnotrufsystem bietet Vitakt weitere Serviceleistungen und das Vitakt-Handy an.

Link: Vitakt

#4 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 14.06.2011 13:06

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Zitat
Jetzt auch Hausnotruf kabellos und unabhängig vom Festnetzanschluss!



Jaaa! Das ist es, wonach viele und immer mehr suchen... Ein Dank an Thorsten!

#5 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 14.06.2011 13:09

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Zitat
Vertragsbedingungen
Artikel lesen »

Der Vitakt-Basis/Vario-Vertrag (Mietvertrag)
Artikel lesen »

Antrag auf Kostenübernahme bei der Pflegekasse
Artikel lesen »

Vereinfachte Kostenübernahme
Artikel lesen »

Broschüre des Bundesfamilienministeriums
Artikel lesen »



Da finden sich eine ganze Reihe von vorgefertigten Hilfen, Tips, Ver- u. Anträgen auf der linken Seite der Page von Vitakt... Prima!

#6 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 20.07.2011 06:48

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Auf Anfrage befasste ich mich erneut mit dem Angebot von Vitakt hier, weil es eventuell auch für mich interessant geworden wäre. Die Anfrage bezog sich auf den Hausnotruf für das Handy.

Wer sich also irrtümlich, weil mißverständlich eingebracht, vorstellt, er könne hier den Hausnotruf für das Handy einrichten, muß weiterhin suchen. Es gibt keinen Hausnotruf FÜR das Handy! Jedenfalls konnte ich keinen bis jetzt ermitteln. Bei Vitakt gibt es das Vitakt-Handy, hier vorgestellt:

Zitat
Die handelsüblichen Handys sind kompliziert, aufgrund der kleinen Tasten schwer bedienbar und durch die unterschiedlichen Telefontarife sowie die lange Vertragsbindung in den Kosten nicht einschätzbar. Das Vitakt-Handy macht mobil telefonieren einfach.

Ein Druck auf den einzigen Knopf genügt und kurz danach melden sich unsere Mitarbeiter in der Servicezentrale. So oft Sie möchten, können Sie Ihre Wünsche äußern, z.B. von einem Angehörigen auf dem Vitakt-Handy angerufen zu werden.

Der feste Preis für das Vitakt-Handy macht die Kosten für Sie transparent. Die monatliche Miete beträgt € 18,36. Für die Einrichtung Ihres Vitakt-Handys zahlen Sie einmalig € 46,16. Zusätzliche Kosten entstehen nicht.

Das Vitakt-Handy wurde mit dem Innovationspreis 2005 des Landes NRW (3. Preis) ausgezeichnet. Mit der Ausschreibung „Innovationspreis 2005 – Technik und Dienstleistung für das Alter“ will das Land NRW vorbildliche technische Entwicklungen und Dienstleistungen für ältere Menschen anregen, unterstützen, auszeichnen und bekannt machen. Maßgeblich für die Preisvergabe waren Kriterien wie generationsübergreifender Nutzen, Kundenorientierung, Innovationsgehalt, Nutzerqualität, Funktionalität, Akzeptanz- und Marktfähigkeit.

Was für Sie noch interessant sein dürfte:
Das Vitakt-Handy bietet Ihnen eine Lauthör-/Mithörfunktion
Das Vitakt-Handy ist monatlich kündbar
Das Vitakt-Handy können Sie im gesamten Bundesgebiet nutzen

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass das Vitakt-Handy ein Servicehandy und kein Notrufhandy ist. Wir könnten Ihnen nur dann in einem Notfall zur Seite stehen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Sie sind in der Lage, Ihren Hilfebedarf mitzuteilen.
Sie können uns Ihre Position (Standort) nennen.
Sie haben Einrichtungen oder Personen, die auf Ihre Kosten Ihnen zur Hilfe kommen, wenn wir Ihren Hilfebedarf an sie weitermelden.

Das Vitakt-Handy ersetzt kein Vitakt-Hausnotrufsystem!

Vitakt-Handy-Prospekt als Download

#7 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 20.07.2011 07:26

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Deshalb hier nun auch mal eine andere Variante dieses Anbieters, als die über den üblichen Telefonaparat:

Zitat
Vitakt-Vario: Hausnotruf der Zukunft
Es benötigt lediglich Strom und kann daher überall in der Wohnung in eine Stromsteckdose eingesteckt werden, das bedeutet: keine Kabel mehr!
Der Anschluss an eine Telefondose ist beim Vitakt-Vario nicht mehr erforderlich!

Sicherheit auf Knopfdruck

Das Vitakt-Vario überzeugt durch einfache Bedienung, sichere Funktion und moderne Technik. Ein Knopfdruck genügt, und Sie können über die in das Vitakt-Vario eingebaute Wechselsprechanlage innerhalb Ihrer Wohnung frei mit uns sprechen, ohne das Telefon benutzen zu müssen.

Es ist unabhängig

Das Vitakt-Vario ist aufgrund seiner Größe und seines Gewichts sehr handlich. Sie können es daher jederzeit in einen anderen Raum mitnehmen und dort in die Stromsteckdose stecken. Wenn Sie sich z.B. tagsüber am liebsten in der unteren Etage aufhalten, dann können Sie es abends einfach mit in Ihr Schlafzimmer in der oberen Etage nehmen. Wenn Sie das Vitakt-Vario nicht direkt in die Stromsteckdose stecken möchten, können Sie es mit jedem Verlängerungskabel verbinden und dadurch an einem anderen Standort (Kommode, Tisch, Regal etc.) aufstellen.

Die Kosten im Überblick
Miete (monatlich): € 18,36

Einrichtungsgebühr (einmalig): € 10,49

Bereitstellung der Telekommunikationsleistung (einmalig): € 86,-



Die Kosten trägt die Pflegekasse bei Vorliegen von - mindestens - Pflegestufe eins. Das nochmal als Hinweis. Die Anschlußgebühren für Festnetz bei Telekom oder anderem Anbieter sind selbst zu tragen.

#8 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 20.08.2011 19:27

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Laut Auskunft der Stadtverwaltung hat sich inzwischen auf dem Markt der Anbieter für Hausnotrufsysteme ein Wandel vollzogen, da viele Menschen einfach keinen Festnetzanschluß haben oder wollen und das mobile Telefonieren bevorzugen. So haben einige Anbieter inzwischen auch ein Angebot für einen Hausnotruf per Handy, wenn er auch noch nicht überall in den Werbeversprechen angepriesen wird. So bleibt zunächst nur, die einzelnen Anbieter eigenständig anzuschreiben oder anders bei ihnen anzufragen. Die Kosten für eine solche Verbindung liegen nach Auskunft der Stadtverwaltung in gleicher Höhe wie bei den bisherigen Festnetzhausnotrufsystemen und sind bei der Pflegekasse übernahmetechnisch zu beantragen. Mancher Anbieter macht auch das für den Kunden...

#9 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 25.08.2011 21:57

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Daß es sich so verhältnismäßig schwierig und dennoch einfach gestalten könnte, mal verbindliche Antworten zu bekommen, ob denn auch ein Hausnotrufsystem für Leute zu erhalten sei, die nur ein Handy haben und keinen Festnetzanschluß wollen, war ursprünglich so nicht anzunehmen. Nun ist mal doch eine Antwort da und weitere sollen noch folgen. Warum man erst mit Nachdruck immer wieder neu fragen muß, bleibt dabei auf der Strecke, ergo völlig unbeantwortet. Da muß man also erst darauf hinweisen, daß man bereits von der Stadt eine entsprechende Nachricht erhalten habe... Wie erklärt sich das denn? Egal... Hier ist also eine erste Antwort, nach der ein solcher Anschluß - seit dem 01.04.2010 übrigens - 18,36 Euro kostet, sowie die Änderung der Programmierung des Hausnotrufgerätes 10,49 Euro. Da sind dann noch nicht die Abstufungen enthalten, wie sie sich aus den Berechnungen der Angebote für Basis- und Standardvertrag usw. ergeben, die dann auch individuell höher ausfallen können, was widerum der Versicherte selbst tragen muß, da die Pflegeversicherung nur die Grundgebühren übernimmt, wie hier genannt. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, zahlt das die Pflegeversicherung auf Antrag. Veranlasste Hilfeleistunge kosten pro Stunde 35,-- € zzgl. Fahrkosten von 3,53 €. Das zahlt in der Regel dann nicht die Pflegeversicherung, aber eine verbindliche Antwort steht da noch aus. Weiterhin fallen dann aber für die Bereitstellung des Modems 20,-- € jeden Monat an, die widerum nicht die Pflegeversicherung trägt, sondern der Versicherte oder Bedürftige selbst. Damit für manche wieder vollkommen unmöglich, denn ist das Handy nicht aufzuladen, gebührentechnisch bei Prepaid, dann nutzt der ganze Zauber auch nichts. So ist das jedenfalls beim Paritätischen erstmal zu erfahren gewesen. Harren wir der Auskünfte anderer Anbieter...

[ Editiert von Administrator Michael Wargowski am 25.08.11 22:02 ]

Edit: Nach nun erfolgter Auskunft ist also klar, daß die Grundgebühren und der Anschluß von der Pflegeversicherung gezahlt werden, die Einsätze allerdings in der Regel selbst zu zahlen wären (wie das sich in Härtefällen gestaltet, die Sozialhilfe beziehen usw., ist ungeklärt und im Einzelfall zu checken). Die weiteren 20 Euro je Monat für das Modem sind eventuell selbst zu zahlen! Aha! Hier also erst mit den Trägern reden und sich das schriftlich geben lassen, wenn die dsie Kosten jeden Monat auch übernehmen, denn sonst bleiben diese 20 Euro auch an den Probanden kleben. Das letzte Wort in Sachen Selbstzahlung ist demnach an dieser Stelle noch nicht gesprochen...

[ Editiert von Administrator Michael Wargowski am 26.08.11 9:49 ]

#10 RE: Hausnotrufsysteme von w_a_n 26.08.2011 09:56

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*Daumen quetschen - wie immer*

#11 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 31.08.2011 21:45

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Weitere Anfrage bei den Maltesern... Die Konditionen beim Paritätischen Dienst sind zwar unter den günstigsten anzusiedeln, aber dennoch bleibt auch ein Zahlen des Einsatzes ein Ding der Unmöglichkeit, wenn schon andere und vorrangige Dinge nicht gezahlt werden können. Die Gebühren für die Ausstattung und die monatl. Bereitstellung sind bei vielen im Grundtarif gleich und auf die Höhe der von der Pflegeversicherung zu tragenden Leistungen angepasst und manchmal auch einfach ausreichend. Die höheren anderen Beträge dagegen spielen dann eine untergeordnete Rolle. Letzten Endes muß das aber jeder Bedürftige selbst wissen und erkunden. Somit ist das hier ein letztes Beispiel, was dem Leser und Ratsuchenden hoffentlich weiter hilft.

#12 RE: Hausnotrufsysteme von Michael Wargowski 01.09.2011 16:26

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Weiterhin bleibt die Suche nach einem Hausnotruf für das Handy undurchsichtiger Spießrutenlauf. Die Malteser haben telefonisch mitgeteilt, daß eine solche Einrichtung möglich ist, aber von den Krankenkassen generell nicht getragen wird. Diese tragen die dann aufkommenden Kosten nur bei Virliegen eines Festnetzanschlusses. Also erklärt der eine die Sache so und der andere die Sache wieder anders. Auf Nachfragen ist dann keinerlei weiterführende Auskunft zu erlangen. Das soll wohl heißen, weil die Sache noch relativ neu ist, ist auch alles andere noch nicht detailliert geklärt... Nach Auskunft der Malteser hat wohl Vodafon derzeit eines der günstigsten Angebote für einen Festnetzanschluß. Wenigstens das war noch zu erfahren... Es bleibt also bei den Betroffenen, sich bei den Kassen und Pflegeversicherunegn verbindlich rückzuversichern und ansonsten irgendwelche Anschlüsse zu nutzen, die unter Umständen eine Stange Geld aus privater Tasche kosten können und werden...

Fazit: Wohl denen, die nicht suchen müssen und sich gleich an einen Anbieter wenden wollen und können - sowohl, als auch...

Eine kleine Hilfe und eventuell auch ein kleiner Trost: Die, die bereits einen Pflegedienst beauftragt haben mit ihrer Versorgung, haben eventuell auch die Möglichkeit mit diesem eine Übereinkunft treffen zu können, sollten sie nicht an einen Anschluß gelangen. Der Paritätische Dienst ist da z. B. noch einer der unkompliziertesten, kann man mit den betrauten Pflegern/innen reden und der Díenstleitung bekanntgeben und bekanntgeben lassen, daß man bei Nutzung ihrer Notrufnummer, die sich immer nur auf den jeweiligen Notdienst (Rufbereitschaft) für das entsprechende Gebiet einer Stelle/Zentrale, sollte man sich z. B. nicht melden können, weil einem die Stimme versagt bleibt usw., sofort einen Krankenwagen benötigt und nicht erst jemanden, der Kontrolle macht, ob denn ein Notfall vorliegt. Dieses vorgehen macht Sinn und ist andererseits auch wieder Unsinn, aber wie oft kommen versehentlich Patienten an den Notruf oder mißbrauchen ihn anders, weil sie sich z. B. aus der Whg. ausgesperrt haben... Die Regelung ist hier meiner Meinung nach völlig unzureichend. Viele Dienste gehen auch schlicht nach Vorschrift, was einem Hilfesuchenden ohne Stimme nur einen Nutzen bringt... Tot zu sein, wenn erst die Kontrolle ins Haus schneit, bevor ein Einsatzwagen alarmiert wird.

Da kann man ja gleich den Einsatzwagen rufen, mögen sich da welche sagen. Könnte man, wenn die Stimme noch da wäre und die notwendigen Angaben am Telefon gemacht werden könnten...

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