#1 RE: Stromprobleme möglich! von Michael Wargowski 02.06.2011 15:13

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Zitat
Netzagentur: Schon zu Pfingsten Stromprobleme möglich

Berlin (dpa) - Wegen des Atomausstiegs hält die Bundesnetzagentur bereits zu Pfingsten Probleme beim Stromtransport für möglich.

Im besonders sensiblen Winter will sie notfalls energieintensive Industrieunternehmen zu einem Produktionsstopp zwingen, um eine Überlastung der Stromnetze zu verhindern, wie der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, der "Rheinischen Post" (Donnerstag) aus Düsseldorf sagte.

"Es kann an Pfingsten eng werden im Netz, weil die Last sehr schwach ist", erläuterte er. Die Industrieproduktion ruhe,...



Weiterlesen:
http://web.de/magazine/finanzen/energie/....html#.A1000145


Geil! Geil! Geiheil! Werdet Ihr wohl alle schön für die Atomverseuchung stimmen und Euren Tod?! Ich bestehe darauf, wie es die Regierenden Unternehmensbosse tun und denke mir jede erdenkliche Lüge aus, um Euch unter Druck und i9n Angst und Schrecken zu versetzen, wie es sich gehört, damit Ihr ja auch für meine Vorschläge seid... Für wie dumm halten die eigentlich alle Menschen...? Wenigstens sind die dummen Menschen usw. nicht so sehr viral vertreten, daß sie bereits alle infiziert haben...

Verachtung meinerseits!
Nichts Anderes...

Wer glaubt denn da immer noch an den Weihnachtsmann?...

#2 RE: Stromprobleme möglich! von Mikusch 02.06.2011 18:32

Den Zusammenhang zwischen Netztlastungsunterangebot und Netzlastungsüberangebot, sowie Netzlastverteilung kann ich einigermaßen nachvollziehen. Unklar ist für mich jedoch folgende Aussage:

"Es kann an Pfingsten eng werden im Netz, weil die Last sehr schwach ist", erläuterte er. Die Industrieproduktion ruhe, so dass die Nachfrage gering sei - gleichzeitig fließe aber Strom aus Wind- und Sonnenanlagen an weit entfernten Standorten ins Netz. "Die Netze sind dann unter Stress, das kann zu Schwierigkeiten führen."

Die Stromnachfrage ist jedes Jahr zu Pfingsten geringer, diesbezüglich besteht also kein Unterschied zu sonst. Tatsächlich wäre dieser Umstand sogar eine Erleichterung bei einem geringerem Angebot an AKW-Strom.
Wind- und Sonnenanlagen speisen bereits seit längerem ihren Strom ins Netz. Auch diesbezüglich besteht somit kein Unterschied, somit dürfte die Standortfrage eigentlich kein neues Thema sein. Die Erwähnung von Pfingsten im Zusammenhang mit der Abschaltung von AKW´s finde ich extrem verwirrend und insofern stimme ich Dir zu, dass der Leser beabsichtigt oder unbeabsichtigt für dumm verkauft wird, was sich wohl aus dem Kontext ergibt den die Übertragungsnetzbetreiber diktieren. Zitat aus dem Pressegespräch vom 27. Mai 2011 „Fortschreibung des Berichts der Bundesnetzagentur zu den Auswirkungen des Kernkraftwerks-Moratoriums auf die Übertragungsnetze und die Versorgungssicherheit“:

Die im ersten Bericht vom 11. April 2011 getätigte Prognose, dass das Risiko für die Netze im Sommerhalbjahr noch beherrschbar bleibt, kann - vorbehaltlich einer von den Übertragungsnetzbetreibern angekündigten gesonderten
Untersuchung der Niedriglast-Situation über Pfingsten - zunächst aufrecht erhalten bleiben. Sie deckt sich auch mit den bisherigen Erfahrungen und Einschätzungen der Übertragungsnetzbetreiber.


http://www.bundesnetzagentur.de/SharedDo...publicationFile

#3 RE: Stromprobleme möglich! von w_a_n 02.06.2011 19:24

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Gepostet von Michael Wargowski

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Netzagentur: Schon zu Pfingsten Stromprobleme möglich

Berlin (dpa) - Wegen des Atomausstiegs hält die Bundesnetzagentur bereits zu Pfingsten Probleme beim Stromtransport für möglich.

Im besonders sensiblen Winter will sie notfalls energieintensive Industrieunternehmen zu einem Produktionsstopp zwingen, um eine Überlastung der Stromnetze zu verhindern, wie der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, der "Rheinischen Post" (Donnerstag) aus Düsseldorf sagte.

"Es kann an Pfingsten eng werden im Netz, weil die Last sehr schwach ist", erläuterte er. Die Industrieproduktion ruhe,...



Weiterlesen:
http://web.de/magazine/finanzen/energie/....html#.A1000145


Geil! Geil! Geiheil! Werdet Ihr wohl alle schön für die Atomverseuchung stimmen und Euren Tod?! Ich bestehe darauf, wie es die Regierenden Unternehmensbosse tun und denke mir jede erdenkliche Lüge aus, um Euch unter Druck und i9n Angst und Schrecken zu versetzen, wie es sich gehört, damit Ihr ja auch für meine Vorschläge seid... Für wie dumm halten die eigentlich alle Menschen...? Wenigstens sind die dummen Menschen usw. nicht so sehr viral vertreten, daß sie bereits alle infiziert haben...

Verachtung meinerseits!
Nichts Anderes...

Wer glaubt denn da immer noch an den Weihnachtsmann?...


Wie bescheuert ist all das eigentlich? Die Sprecherin in den Tagesthemen hat nach den Ereignissen in Fukushima und bei der Forderung nach einem Abschalten der deutschen KKW und der Frage, ob es Engpässe gäbe, eindeutig gesagt, dem sei nicht so, in De gäbe es einen Stromüberschuß, den wir exportieren würden. Selbst bei Abschaltung und Verzicht auf Kernenergie sei dem so.
Aber in Dummbeutelland glaubt man alles, wenns im Fensehen und in den anderen Medien - zumal mehrfach wiederholt - vorkommt.

#4 RE: Stromprobleme möglich! von w_a_n 02.06.2011 19:48

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Mike, die Unterschiede gibt es - aber nicht so wie behauptet. Schwachsinn ist wenn geringe Stromnachfrage dann Netz überlastet.

Beispiel: 1 Million Verbraucher beziehen 1 KW.
Netz ist ausgelegt für anderthalbfache Sicherheit plus davon erneut 20 Prozent.
Also 1,5 Millionen KW plus 300.000 KW 0 1,8 Millionen KW.

Fall A - weniger Nachfrage (50 %):

"Gezogen" werden nur 500.000 KW. Anbieterseitig laufen die Generatoren für eine Nachfrage von 1 Million KW - es wird aber nur der Halbe Strom (Leistung KW = Strom (Ampere) x Spannung (Volt)). Da die Spannung konstant bleibt beim Generator - ich vernachlässige mal die tatsächlichen Auswirkungen, ganz so ist es nicht, aber eigentlich belanglos im Rahmen von +/- 10% schwankend bei Lererlauf und Vollast - kein Kurzschluß!!), bedeutet dies den halben Strom. Ergo Netze werden halb so "heiß".

Wo soll dann dabei eine Netzüberlastung stattfinen oder zusammenbrechen?

Fall B - weniger Anbieterleistung.

Diesmal gilt das gleiche wie im Fall A von den Grundlagen. Nur, daß diesmal die Generatoren überlastet sind - nicht das Netz. Das netz wird geringfügig schwächer belastet, da die Generatorenüberlastet werden, was da zu einem Spannungseinbruch führt - also geringere Spannung.

Geringere Spannung = geringerer Strom = geringere Netzbelastung.
Wodurch soll denn da das Netz zusammenbrechen? Nur durch die Generatoren, wenn sie ausfallen und andere Stationen das übernehmen müssen, dann kommts zum Ausfall - nicht des Netzes an sich, sondern durch die anbieterseitig ausfallenden und überlasteten restlichen Generatoren und Trafos.


Was also massiv ausfällt, ist der Verstand der Medien bzw. der Pressevertreter der Energiekonzerne. Und der gesunde Menschenverstand der übrigen Bevölkerung, der fairerweise zugegeben nicht immer über das notwendige Hintergrundwissen verfügen kann, weil nicht alle Elektriker sind.

#5 RE: Stromprobleme möglich! von Mikusch 03.06.2011 00:28

Hab das Zitat aus dem Zeitungsartikel korrigiert...

"Die Lobbys der Netze sind dann unter Stress, das kann zu Schwierigkeiten führen."

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