#1 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Michael Wargowski 29.05.2011 01:00

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Zitat
In wenigen Tagen wird eine Gruppe von weltweit führenden Persönlichkeiten die UNO bitten, den Krieg gegen Drogen zu beenden und zu einer Politik der Regulierung überzugehen. Doch Politiker behaupten, dass die Öffentlichkeit keine liberale Drogenpolitik unterstütze. Zeigen wir ihnen nun, dass die Öffentlichkeit diese einmalige Gelegenheit unterstützt und dringende Maßnahmen fordert. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie es weiter:

Signez la pétition!



Zitat
...in Kürze könnten wir endlich Zeuge des Anfangs vom Ende des Krieges gegen die Drogen werden. Dieser teure Krieg ist gänzlich an der Herausforderung gescheitert, die Plage der Drogenabhängigkeit einzudämmen. Stattdessen hat er zahllose Menschenleben gefordert, ganze Gemeinschaften zerstört und Milliarden von Dollar in gewalttätige, organisierte Verbrechernetzwerke fließen lassen.

Experten sind sich darüber einig, dass Regulierung die sinnvollste Strategie ist. Doch die Politiker scheuen sich, auf das Thema einzugehen. In wenigen Tagen wird eine globale Kommission - darunter ehemalige Staatschefs und Außenpolitiker aus der UNO, der EU, den USA, Brasilien, Mexiko und anderen Staaten - das Tabu brechen und öffentlich neue Ansätze fordern, einschließlich der Entkriminalisierung und der Regulierung von Drogen.

Dies könnte ein einmaliger Wendepunkt sein -- wenn genügend von uns ein Ende dieses Wahnsinns fordern. Politiker behaupten zwar, sie würden einsehen, dass der Krieg gegen die Drogen gescheitert ist, doch sei die Gesellschaft noch nicht bereit für eine Alternative. Lassen Sie uns ihnen zeigen, dass wir eine bedachte und humane Politik nicht nur akzeptieren -- sondern verlangen. Klicken Sie auf den Link, unterzeichnen Sie die Petition und sagen Sie es weiter -- wenn wir 1 Million Stimmen sammeln, wird die Petition von der globalen Kommission persönlich an führende Regierungschefs übergeben:

http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?vl

Mehr als 50 Jahre lang hat die derzeitige Drogenpolitik in jeder Hinsicht versagt, doch die öffentliche Debatte hat sich festgefahren, zwischen Angst und Fehlinformationen. Jeder, selbst das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, welches für die Umsetzung dieses Ansatzes verantwortlich ist, stimmt zu. Das Militär und die Polizei einzusetzen, um Drogenfarmen niederzubrennen, Drogenhändler zur Strecke zu bringen und Händler und Süchtige einzusperren ist ein teurer Fehler, der unzähligen Menschen das Leben kostet. Von Afghanistan über Mexiko bis in die USA zerstört der illegale Drogenhandel Staaten auf der ganzen Welt, während Abhängigkeit, Todesfälle wegen Überdosis und HIV/Aids-Infektionen weiter zunehmen.

Indes haben Länder mit einer weniger strikten Gesetzeslage -- wie die Schweiz, Portugal, die Niederlande und Australien -- nicht den explosionsartigen Anstieg des Drogenkonsums beobachten müssen, der von den Befürwortern des Drogenkriegs prophezeit wurde. Stattdessen wurde dort sowohl ein wesentlicher Rückgang von drogenbedingten Verbrechen festgestellt, als auch niedrigere Abhängigkeitsraten und weniger Todesfälle. Diese Länder können sich demnach voll und ganz auf die Bekämpfung von organisierten Verbrechen konzentrieren.

Doch mächtige Lobby-Interessen stehen dem Wandel im Weg. Hierzu zählen das Militär, Strafverfolgungsbehörden und Justizvollzugsanstalten, die alle die Streichung Ihrer Haushaltsgelder fürchten. Und die Politker fürchten sich vor einer Abwahl durch die Bürger, denn sie glauben, dass eine Unterstützung liberaler Ansätze als Schwäche im Bereich der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit ausgelegt werden würde. Doch viele ehemalige Minister und Staatschefs haben sich nach dem Verlassen ihrer Ämter für eine Reform ausgesprochen, und Umfragen zufolge wissen Bürger auf der ganzen Welt, dass der gegenwärtige Ansatz katastrophale Folgen hat. Doch die neue Strategie erhält immer mehr Unterstützung, vorallem in den Gebieten, die von dem Drogenkrieg heimgesucht sind.

Wenn es uns gelingt in den nächsten Tagen einen weltweiten Aufschrei zur Unterstützung des mutigen Vorstoßes der globalen Kommission einzuleiten, dann können wir die altbekannten Ausreden für den Status Quo übertönen. Unsere Stimmen halten den Schlüssel zum Wandel -- Unterzeichnen Sie die Petition und erzählen Sie Freunden und Bekannten von der Kampagne:

http://www.avaaz.org/de/end_the_war_on_drugs/?vl

Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, das Schlusskapitel dieses brutalen “Krieges” einzuläuten, der Millionen von Menschenleben zerstört hat. Nur die Weltöffentlichkeit kann bestimmen, ob dieser katastrophalen Politik ein Ende gesetzt wird, oder ob Politiker vor einer Reform zurückscheuen werden. Lassen Sie uns die Bedenken und Befürchtungen der Entscheidungsträger aus dem Weg räumen und sie gemeinsam zur Vernunft bringen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Alice, Laura, Ricken, Maria Paz, Shibayan und das ganze Avaaz-Team

Quellen:

Ein Geheimbericht erklärt den „Anti-Drogen-Krieg“ für gescheitert
http://de.wikinews.org/wiki/Gro%C3%9Fbri...BCr_gescheitert

und auf Englisch, The Guardian:
http://www.guardian.co.uk/uk/2005/jul/05...omofinformation

Berichte zeigen, dass alternative Ansätze auf der Basis von Regulierung und Entkriminsalisierung funktionieren (auf Englisch):
http://idpc.net/publications/alternative...ed-publications

Weniger Heroinkonsumenten in Zürich, Ärzteblatt
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=24419

Die Prohibition ist gescheitert, The European
http://www.theeuropean.de/maximilian-ple...rung-von-drogen

Krieg gegen Drogen ist gescheitert, Frankfurter Rundschau
http://www.fr-online.de/politik/meinung/...86/-/index.html

Die “Global Comission on Drug Policy”, welche die UNO aufruft den Drogenkrieg zu beenden (auf Englisch):
http://www.globalcommissionondrugs.org/Documents.aspx

Dossier Drogenkrieg, Spiegel:
http://www.spiegel.de/thema/drogen_mexiko/

Fakten zum globalen Drogenkrieg, Spiegel:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-57631.html

#2 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Dicke 29.05.2011 11:53

Unterzeichnet und weitergegeben.
Wobei ich davon ausgehe das viele viele unterzeichnen würden, wenn sie nur um diese Petition wüßten und Zugang hätten.
Schönen Sonntag noch.

#3 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Michael Wargowski 29.05.2011 23:34

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Stirb, Hippie! Stirb!

http://www.southpark.de/alleEpisoden/902/


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#4 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Michael Wargowski 30.05.2011 10:15

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Ja, damit wird dann endlich auch deutlich, woran es denn liegt, daß sich die Herrscher nicht dazu durchringen können, den guten Stoff zu legalisieren. Es gibt 1000 Gründe im Pro und Contra, aber dieser kleine Film verdeutlicht die Situation ziemlich treffend. Es ist dann auch keine Frage mehr, warum es in Herrscherkreisen heißt, unabhängig davon, wie kriminell die sind und vorgehen, die Bevölkerung sei noch nicht bereit und reif genug für Schritte in diese Richtung. Das ist wie mit kleinen Kindern, die sagen, sie wollen aber, und nichts anbieten. Intern hatten wir die Diskussion ja schon mehrfach. Mein Standpunkt ist dabei auch mehr als deutlich geworden und meine Unterstützung findet dieses Affentheater ganz sicher nicht. Zusammmenbringen konnte die Konsumenten auch bisher niemand und dieselben welcher Art sind bisher einfach nicht imstande, vorzuschlagen, wie sie sich die Gestaltung denn statt dessen der bisherigen Handhabung vorstellen würden. Blablabla! Es kommen vereinzelt Vorschläge und da dann auch nur halbherzig. Keiner setzt sich mal hin und macht einen Entwurf oder entwirft ein Konzept. Leben und leben lassen... Da scheiße ich doch drauf, wenn die andere Seite nur kleine Kinder umbringen kann und das Recht für sich in Anspruch nimmt, weil da ja so viele von leben. Dann hat es sich eben für jene ausgelebt, weil ich das Recht für mich und meine Familie ebenso und umgedreht in Anspruch nehme. Basta!

Ist das ein wirklich ernst gemeinter Wunsch usw., dann haben diese gefälligst auch einen oder mehrere Vorschläge einzubringen, wie sie sich das gesamte Vorgehen und Handhaben mit der Legalisierung etc. vorstellen, wie es eigentlich auch jene tun müßten, die beständig murren, es soll sich das Volk eine Verfassung geben. Aus jenen Bereichen - und da sieht man das mindestens genauso deutlich - kommt nämlich auch nichts außer heißer Luft. Das ist Fakt...

[ Editiert von Administrator Michael Wargowski am 30.05.11 14:38 ]

#5 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Dicke 30.05.2011 11:18

Zitat
Gepostet von Michael Wargowski
Stirb, Hippie! Stirb!

http://www.southpark.de/alleEpisoden/902/


...




Wie ich das jetzt bewerten soll ist mir noch unklar


Jede Kultur hatte hat seine Rauschmittel(Bewusstseinserweiterung?). Daran war ist man gewohnt.
Kokablätter für die einen, Opium für die anderen, Met für die, Wein für diese, Knaster bei den älteren bekannt etc.

Für als illegal erklärte Sachen da kann man richtig viel Knete machen. Daraus erfolgen dann auch die Kriege (in aller coleur).

Es wird immer Menschen geben die missbrauchen aus welchen Gründen auch immer, die gibt es und wird es immer geben. Aber diese zu kriminalisieren auch damit werden Kriege (Bandenkriege zuerst) gefördert.

Du darfst keine Pfeife rauchen!! Das ist verboten!

Sauf Alk, das bringt Steuergelder und wenn du dich tot gesoffen hast fallen die Rentenzahlungen weg. Da opfert man lieber Menschen und verprasst Milliarden für Drogenkriege als Saubermann(frau) dazustehen, ist ja nur die Knete von den Arbeitern die nicht mehr wissen wie sie die Familie mit dem wenigen ernähren können und das saufen anfangen.

Ne Tuete kommt nicht in die Tüte es könnte ja den Appetit und denken wecken.

In meinem Bekanntenkreis habe ich 2 an unheilbarem Krebsleidend Menschen erlebt. Sie sind verstorben.

Sie wollten keine Chemo lebensverlängernd für evt. ein paar Monate im Krankenhaus mit all den Nebenwirkungen elendig verecken.

Nein

Nur noch das Leben erleben evt. ohne Schmerzen und mit einem lächeln im Gesicht. Ohne die tägliche Kotzerei, Übelkeit und dem ausgeliefert sein von teilweisen halbherzigen Pflegepersonal.

Diese beiden haben gerne mal ne Tuete geraucht.

Und? Waren die deshalb kriminell ? Mussten die sich deshalb bei kriminellen eindecken?

Da ich nicht kriminell bin und werden will saufe ich lieber mal einen. Denn die ReGIERung braucht Steuergelder (Alkohol) um unnötig Kriege zu führen deren Hintergründe ganz andere zu sein scheinen.

Edit: Überbreite beseitigt...

[ Editiert von Administrator Michael Wargowski am 30.05.11 14:41 ]

#6 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Till Eulenspiegel 30.05.2011 15:58

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Dito @Dicke,

Von wegen es macht sich keiner dran Vorschläge zu unterbreiten: Hanfstaat

Und

DHV

Das sind "nur" 2 von vielen!!!

#7 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Michael Wargowski 30.05.2011 16:08

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Schön! Das ist von Dir jetzt schon der dritte Vorschlag neben dem im internen Bereich. Jeder Vorschlag bezieht sich aber nur auf einen einzelnen Punkt. Jeder Vorschlag beschränkt sich dabei außerdem ganz gezielt auf das Cannabis. Und das ist genau der Punkt, an dem es einfach nicht weitergeht. Es geht um Drogen allgemein! Es geht um ein komplettes Konzept der gesetzlichen Regelung und dessen, wie das gemeinschaftliche Leben aller damit gestaltet werden kann und sollte. Es ist nicht damit getan, einzelne Punkte in die Welt zu setzen, die dann vielleciht sich irgendwann irgendwie von alleine irgendwohin - erwünscht oder nicht - entwickeln werden. Konkreter bitte und umfassender...

Dann könnten sich ja vielleciht auch diejenigen, welche es so wollen, in einem separaten "Eckchen" konstruktiv über dieses Thema auseinandersetzen und Konzepte erarbeiten, die vorlagefähig wären... Das kann nicht zuviel verlangt sein, denn die Gemeinschaft und ihre Vertreter haben dann schließlich irgendwann auch noch darüber zu befinden. Solange da nichts kommt, wird auch niemand willens sein, außer den Betroffenen selbst, hier etwas zu beschließen.

#8 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Dicke 30.05.2011 16:46

Natürlich geht es allgemein um Drogen, wie schon gesagt.
Es geht bei den Kriegen nicht darum um die Bevölkerungen zu schützen, da stecken ganz andere Interessen dahinter.
Wieso kann man das Wachstum natürlicher Drogen nicht in dem Interesse der Medizin stellen? Das unnatürliche mit versetztem Scheissdreck wo die Kiddies sich Löcher ins Hirn blasen, kommt doch nicht aus den Anbaugebieten, das kommt von skrupellosen Geldmachern wobei keiner weiss wer sich damit noch eine goldene Nase verdient.

Wo steht die Pharmaindustrie? Wieso, wie ich mal gehört habe, werden von irgendwelchen, Patente auf Heilkräutern angemeldet? Naturgegeben der Menschheit entraubt?

Wieso ist es möglich überhaupt das in Naturgegebenes wie z.B. Cannabis, Splitter und Dreck gefunden wird? Wieso gibt es abhängige sogenannte"Junkies" die an Überdosis sterben, weil versetzt mit irgendeinem Dreck?

Das geht nur in den kriminellen Machenschaften. Die Pharmaindustrie ist doch nur an dem eigenem Dreck Geld zu machen interessiert. Da erklärt keiner denen den Krieg weil sie Müll und Mist produzieren und trauern tun sie auch keinem Probanten nach.

Und zur guter letzt wer verkauft den Mond?

#9 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Till Eulenspiegel 30.05.2011 17:27

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Mhh,why not?

Werde als erstes die Niederländische Verfassung durcharbeiten und mich daran versuchen.

Infos gibt es hier und auch die Verfassung:

http://www.uni-muenster.de/HausDerNieder...taat/50/10.html

#10 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Michael Wargowski 30.05.2011 19:38

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Jetzt, Thorsten, könnte das was werden... Ich hoffe, Du packst daas und ich denke, daß es gar nicht wichtig ist, ob das Ding gleich von Anfang an und wörtlich gebrauchsfähig ist, weil es eh noch abgestimmt und durchgearbeitet werden wird. Das aber wäre der Anfang und endlich auch mal eine Diskussionsgrundlage, an der dann auch eventuell die erforderliche Beteiligung stattfinden könnte und wird. Die gebratenen Tauben fliegen niemandem in den Mund und glauben das vielleicht auch manche Ex-UDSSRler heute noch in Bezug auf den goldenen Westen...

Wir warten dann auf Deine entsprechende Bekundung der Entwürfe oder des Entwurfes...

Prost!

#11 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von w_a_n 30.05.2011 21:14

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Micha wieso kommen keine gebratenen Tauben? Wieso muttu die verscheuchen?? Da warte ich nun aktiv wie zur Wende am Fenster auf Besserung und die Gebratenen Enten kommen einfach nicht.

Da der Berg nicht zu mir (Mohammed) kommen will, geh ich (Mohammed) eben zum Berg.

Basta!

Ich will den Artikel 10 perfekt fertig kriegen. Zum Oliven will mir partout nix einfallen.

Wer will Großmeister sein? Du, Dicke? Oder soll ich Gott nehmen? Dann schon lieber Du, Dicke.



Prima! Die Dicke wird Großmeister.

#12 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Dicke 01.06.2011 13:52

Ich verfolge die Petition es sind nahezu 530.000 die unterzeichnet haben und was geschieht jetzt?
Sollten wir nicht auch eine Petition nach der anderen einreichen?

z.B. Jeder Amtsträger im Bundestag muss sich um die Loyalität der Würde un der Glaubwürdigkeit dem Staat gegenüber erweisen indem er freiwillig für mind. 2 Monate unter Hartz4 Bedingungen lebt.
Ich meine mit allen Konsequenzen, sonst wird er, sie unglaubwürdig.
Oder malochen für den Appel und das Ei.

Kein Kino, kein Schwimmbad, kein Eiscafe, keine Freizeizvergnügen, kein lachen oder schmunzeln über postive Ereignisse, weil die sind ja schon alle geraubt.

Ohje dann muss man sich ja auch noch mit dem Schimpfwort Hart4 auseinandersetzen. Hängemattenlieger, Schwarzarbeiter, sozialschmarotzer, looser etc.etc.


Ich weiss es passt nicht zum Thema

#13 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von w_a_n 01.06.2011 16:24

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... paßt aber rein ...

#14 RE: Der sinnloseste Krieg der Welt von Michael Wargowski 23.06.2011 14:28

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Wer weiß... Vielleicht sind auch diese Wege nötig und wer kann, der sollte. So sind Petitionen an die Simulation nun nicht unbedingt sinnvoll, weil sie nicht gegen sich selbst vorgehen wird, aber es macht auf jeden Fall was her und wirkt eventuell anderen Ortes "erweckend" oder so...?...

Zitat
Liebe fantastische Avaazer,

vor nur wenigen Tagen waren zwei Dinge noch anders – den weltweiten "Krieg gegen Drogen" anzuzweifeln war in Regierungskreisen ein absolutes Tabu, und die Formel 1 stand in den Startlöchern für den Grand Prix in Bahrain, trotz des brutalen Vorgehens der Regierung gegen friedliche Demonstranten.

Dann ist unsere Gemeinschaft aktiv geworden.

Innerhalb von nur 72 Stunden haben über 1 Million von uns diese zwei Kampagnen unterstützt, und wir haben gewonnen! Die Formel 1 hat unter enormem Druck ihre Entscheidung revidiert, das Rennen in Bahrain auszutragen, und der UN-Generalsekretär hat eingewilligt, eine neue Arbeitsgruppe zum Thema Drogen ins Leben zu rufen, in der führende Staats- und Regierungschefs eine neue, historische Debatte über Entkriminalisierung einleiten sollen.




Die Macht des Volkes zeigt ihre Wirkung, und wird überall auf der Welt immer deutlicher bemerkbar. Diese zwei Geschichten zeigen wie es geht…

Sieg im brutalen Bahrain!

Bahrains brutales Regime schießt auf friedliche Demonstranten, und sperrt die Krankenschwestern und Ärzte ein, die diese behandeln. Dabei will es der Welt glauben machen, dass alles ganz normal sei. Das Regime hat sich nach Kräften bemüht, den renommierten Grand Prix der Formel 1 zurück ins Land zu holen. Als sich Bahrain 48 Stunden vor der Entscheidung der Formel 1 mit einem Hilfegesuch an die USA wandte, ist Avaaz in die Gänge gekommen!



Innerhalb von zwei Tagen haben sich nahezu 500.000 Avaaz-Mitglieder der Kampagne angeschlossen, und zusammen haben wir über 20.000 Nachrichten auf den Seiten der Formel 1 Teams bei Facebook und Twitter hinterlassen. Das Avaaz-Team sprach sogar mit der Fahrerlegende Damon Hill, der die Initiative mit seiner Stimme unterstützte. Gleichzeitig steigerte sich das Interesse der Medien.

Doch die hohen Tiere der Formel 1 beschlossen, dem Rennen grünes Licht zu geben. Die Kampagne von Avaaz wurde in tausenden Artikeln weltweit erwähnt, (NYT, AFP, Reuters, ESPN, NZZ, Sueddeutsche und Eurosport) und unsere Sprecher gaben Interviews auf CNN (rechts abgebildet), BBC und vielen anderen großen Sendern.

Dann erhielt Avaaz Zugriff auf einen vertraulichen Bericht der Formel 1, dessen Fazit schockierenderweise lautete, dass es in Bahrain „keine Menschenrechtsverletzungen gäbe“ – es stellte sich heraus, dass die Formel 1 lediglich mit der Regierung gesprochen hatte und einen Supermarkt besucht hatte!Mit der Veröffentlichung unserer Reaktion lösten wir einen Feuersturm in den Medien aus, und zu guter Letzt... verweigerten die Formel 1 Teams einstimmig das Rennen in Bahrain , und zwangen die Formel 1 somit dazu, das diesjährige Rennen in Bahrain abzusagen!



Sieg – Krieg gegen Drogen!

Der Krieg gegen Drogen hat Milliarden an Steuergeldern gekostet, dem organisierten Verbrechen Billionen Euro eingebracht, unzählige Menschenleben gefordert – und dabei zu keinerlei Ergebnissen geführt.

Doch jahrzehntelang wurden sämtliche Debatten über eine Beendigung des Kriegs gegen Drogen unterdrückt. In offiziellen Kreisen ist es „tabu“ über Regulierung oder Entkriminalisierung zu sprechen -- einige haben aus diesem Grund sogar ihre Arbeitsstelle verloren.

Dann gründete eine Gruppe ehemaliger Präsidenten die „Global Commission on Drugs“, um sich mutig für Reformen auszusprechen. Doch sie standen vor einem Problem -- denn Politiker behaupteten, dass sie aufgrund mangelnder Unterstützung von Seiten der Öffentlichkeit keinen Wandel durchsetzen könnten! Und dann kam Avaaz ins Spiel.



Wir leiteten eine Kampagne ein, und innerhalb einer Woche bewies unsere Gemeinschaft den Politikern das Gegenteil. Über 600.000 Avaazer forderten ein Ende des Kriegs gegen Drogen. Die Ex-Präsidenten und der Milliardär Richard Branson gaben eine Pressekonferenz, präsentierten reformfreudige Expertenberichte, erhielten die Petition von Avaaz -- und die Reaktionen waren unglaublich! Mehr als 200 Medienberichte wurden verfasst (AP, IPS, The Guardian), und nahezu alle von ihnen waren positiv!! Das Tabu war gebrochen...

Bei einem Strategietreffen an dem Nachmittag, wandten die ehemaligen Präsidenten sich immer wieder an unsere Gemeinschaft, um bei dem Vorantreiben der Kampagne Hilfe zu erhalten, und sie betonten dabei, dass nur eine Druckausübung von der Basis aus eine politische Handlungsbereitschaft hervorrufen könne.

Am nächsten Tag trafen sich die Global Commission und Avaaz mit dem UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon. Im Rahmen einer 30-minütigen Diskussion wurde die Petition von Avaaz überreicht, die immer wieder als Beweis für den öffentlichen Willen, dem Krieg gegen Drogen ein Ende zu setzen, angeführt wurde. Ban machte einen wichtigen Schritt, indem er beschloss, eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die sich mit neuen Lösungen für das Drogenproblem auseinandersetzen soll! Eine echte, und dringend notwendige, Debatte hat endlich begonnen...



Ein großes Dankeschön an alle!

Diese beiden Geschichten haben sich zur gleichen Zeit ereignet, und sie sind nur zwei von vielen weiteren Erfolgsgeschichten. Schauen Sie sich hier den Avaaz-Bericht vom April an. Und während der zwei Wochen, in denen diese Kampagnen stattgefunden haben, hat Avaaz ebenfalls eine ausschlaggebende Rolle beim Durchbrechen des internationalen Berichterstattungsverbots bezüglich der Repressionen in Syrien gespielt. Unser Netzwerk von mutigen Bürger-Journalisten in Syrien, über Avaaz-Spenden finanziert, ist eine der wenigen Quellen aus denen die Weltmedien Informationen über die schrecklichen Vorgänge beziehen können, der sich in dem Land abspielt.



All dies ist nur möglich, weil so viele von uns mit so viel Hoffnung, Energie und großen Visionen an den Avaaz-Kampagnen teilnehmen – weil wir unterschreiben, Freunde informieren, spenden, anrufen oder Nachrichten verbreiten. Herzlichen Glückwunsch und ein riesiges Dankschön an alle, die dazu beigetragen haben!!

Am Anfang der Avaaz-Bewegung hatten wir ein paar tausend Mitglieder, und haben manchmal gewonnen. Nun sind wir fast 10 Millionen, und wir gewinnen sehr häufig! Wenn wir weiterhin aneinander und an den Wandel glauben, dann scheint es als sei alles möglich...

In unendlicher Dankbarkeit für diese wunderbare Gemeinschaft,

Ricken, Alice, Maria Paz, Emma, Saloni, Brianna, Pascal, Anne und das ganze Avaaz-Team

Unterstützen Sie das Avaaz Netzwerk! Wir finanzieren uns ausschließlich durch Spenden und akzeptieren kein Geld von Regierungen oder Konzernen. Unser engagiertes Online-Team sorgt dafür, dass selbst die kleinsten Beträge effizient eingesetzt werden -- Spenden Sie hier.

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