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#16 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 16.08.2011 21:19

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Da wir grade bei der Nato sind...
Plan für NATO-Angriff auf Syrien

Zitat
15.08.2011

Plan für NATO-Angriff auf Syrien enthüllt. Angriff auf Syrien sei militärisch und technisch möglich, erklärt französischer General
Andrew Rettman

Experten wie der frühere französische Luftwaffenchef General Jean Rannou halten einen NATO-Angriff auf Syrien, der die syrische Armee ausschalten würde, für militärisch und technisch machbar. Aber ein solches Vorgehen könnte die innenpolitische Situation des Landes verschlimmern.



Die NATO-Mitgliedsländer würden zunächst mittels Satelliten die syrischen Luftverteidigungsanlagen auskundschaften. Wenig später starteten dann Kampfflugzeuge, die an Zahl den syrischen Kräften weit überlegen wären, von der britischen Basis auf Zypern und gingen dann daran, in den sich anschließenden 48 Stunden die syrischen Boden-Luft-Raketen und Kampfflugzeuge zu zerstören. Andere Kampflugzeuge der Allianz begännen dann mit zeitlich unbefristeten Luftangriffen auf syrische Panzer und Bodentruppen.


Quelle

#17 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 24.08.2011 16:07

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Es geht weiter: Kriegspropaganda - Lybien und die NATO

Zitat
24.08.2011
Kriegspropaganda: Libyen und das Ende der westlichen Illusionen
Thierry Meyssan


Fünf Monate nach Beginn der Luftangriffe hat die ursprüngliche offizielle Begründung der Ereignisse und der Massaker, denen das »Gaddafi-Regime« ausgesetzt war und ist, ihre Glaubwürdigkeit fast vollständig eingebüßt. Jetzt ist es an der libyschen Regierung, völkerrechtlich und diplomatisch in die Offensive zu gehen und vor aller Welt die Verbrechen gegen den Frieden, die von der Medienpropaganda, allen voran dem Fernsehen, begangen wurden, die Kriegsverbrechen der Militärkräfte der NATO sowie die Verbrechen gegen die Menschlichkeit offenzulegen, die von den politischen Führern der Atlantischen Allianz unterstützt wurden und werden.



Quelle zum weiterlesen...

#18 RE: Kriege in Nahost von Michael Wargowski 25.08.2011 17:07

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Ein freiwilliger und auch nicht freiwilliger und gleichzeitig auch relativ hoher Preis, den die Araber bezahlen, der Welt die wahren Verbrecher vor Augen zu führen. Richtig so!

#19 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 19.10.2011 16:58

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Bedarf es noch eines weiteren Beleges für die Tatsache der Verbrecher- und Terroristenorganisation NATO?

Verbrecherische völkerrechtswidrige Waffen werden bewußt und vorsätzlich eingesetzt - Streubomben, Benzinbomben Biologische Waffen.

Bio-Waffen in Sirte: Milzbrand- und Antrax-Erreger werden geplant, man sucht nur noch bnach geeigneten Standorten, um diese Bomben so efektiv wie möglich zu platzieren, so Kopp-Nachrichten.

Hier denkbonus-Blog: Libyen – Milzbrand-Massaker geplant?

Zitat
Libyen – Milzbrand-Massaker geplant?
Erstellt am Oktober 18, 2011 von denkbonus


Mehreren Netzberichten zufolge plant die NATO, die Bewohner der belagerten Stadt Sirte mit biologischen Kampfstoffen anzugreifen. Nachdem es den NATO- Rebellen bisher trotz wahllosen Beschusses der Stadt und zahlloser Vorstöße bei hohen eigenen Verlussten nicht gelungen war, auch nur einen Fußbreit der durchlöcherten Stadt einzunehmen, greifen die RATs nun zu einer der widerlichsten Waffen, die das westliche Kriegsarsenal zu bieten hat.

So sollen die Rebellen nun Spezialteams in die Stadt gesandt haben mit dem Ziel, im gesamten Stadtgebiet Milzbranderreger auszubringen um so die restliche Bevölkerung, bestehend aus Widerstandskämpfer und Patrioten der Jamahiria, zu töten. Die Märchenpresse der NATO wird möglicherweise bald schon berichten, die schlechten sanitären Verhältnisse innerhalb der Stadt hätten bedauerlicherweise zu einer Epedemie geführt, an der die Verteidiger der Stadt zugrunde gegangen seien. Ähnliche Anschläge seien auch in Misrata geplant. Weiterlesen →


Dazu auch Julius Hensel-Blog: Nato-Einsatz verbotener Waffen

[ Editiert von Administrator w_a_n am 19.10.11 17:06 ]

#20 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 22.10.2011 16:37

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Gadafi ist tot
Gedanken für Libyen

Zitat
21.10.2011
Gaddafi ist tot – Gedanken für Libyen

John Lanta


Er ist so gestorben, wie er es angekündigt hatte: im Kampf. Sein Sprecher Ibrahim Moussa blieb bis zuletzt in seiner Nähe, mit vielen anderen Getreuen, und wurde gefangengenommen. Manche Namen, wie der des Ex-Oberkommandierenden der Libyschen Armee, Abu Bakr Yunis Jaber, stehen jetzt auf den Listen der getöteten Anhänger Gaddafis. Der »Oberst«, wie sich Gaddafi stets (korrekt) titulieren ließ, muss versucht haben, die Zahl der Opfer in den letzten Stunden möglichst gering zu halten, denn die Verteidiger seiner Geburtsstadt Sirte zogen sich plötzlich überall zurück – und er selbst setzte sich in einen Konvoi: ungefähr das Gefährlichste, was man angesichts des laufenden Nato-Luftwaffeneinsatzes in dieser Lage tun kann. Zum Schluss sei alles ganz schnell gegangen, berichteten denn auch die überraschten Ex-Aufständischen, die jetzt offiziell die libysche Armee darstellen. Der Konvoi kam am Vormittag nach übereinstimmenden Berichten unter Beschuss aus der Luft, Gaddafi wurde verletzt – und starb in den Händen seiner Widersacher; ob er auch durch ihre Hände starb, wird sicherlich noch geklärt – das üble Youtube-Video deutet darauf hin.
mehr …


Libyen nun abgeschlossen, geht die NATO nun zum nächsten Land über?

Zitat
22.10.2011
Benutzt Washington die Hungersnot am Horn von Afrika als Vorwand, um einen weiteren illegalen Krieg zu beginnen?
Finian Cunningham


Der massive Militäreinsatz kenianischer Truppen auf somalischem Territorium nimmt immer mehr die Form einer regelrechten Invasion und nicht einer zeitlich und örtlich begrenzten Militäroperation an, wie zu Anfang berichtet worden war. Zudem zeichnet sich ab, dass die USA offensichtlich koordiniert Luftunterstützung bereitstellen, um die Offensive der kenianischen Truppen gegen die islamistische Harakat al-Shabaab al-Mudschaheddin (Kurz: Al-Schabab-Milizen), die in Südsomalia herrschen, zu unterstützen.
mehr …

#21 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 29.10.2011 16:25

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Nicht nur, daß mit dem Tod Gaddafis sofort die Kämpfe beendet wurden und die endgültige 'Befreiung' Libyens verkündet wurde - als ob der Tod dieses frei gewählten Regierungsoberhauptes das alleinige Kriegsziel, diese Vermutung drängt sich penetrant geradezu auf, gewesen sei - ebenso wie die Tagesthemen verkündeten, daß man nun für Libyen - nein, keine Verfassung, was normal wäre - ein Grundgesetz erarbeite und einführen wolle.
Die Mehrheit der Deutschen schreien nun Hurraaa, es wird demokratisch, weil wir haben ja ein Grundgesetz.

Der leine aber feine Unterschied ist aber der - siehe Carlo Schmid - daß ein Grundgesetz keine Verfassung ist, sondern ein Verwaltungsregelwerk für ein unter Besatzungsrecht stehendes unsouveränes, also nicht souveränes und damit unfreies (Kolonialgebiet?) Staatsgebiet, welches unter Fremdherrschaft steht.

Eine Verfassung haben souveräne Staaten.

Libyen hatte vorher eine Verfassung, nun erhält es ein Grundgesetz.

Es wird nun immer deutlicher,was in Libyen abgegangen ist und was abgeht - auch um den Tod des Staatsoberhauptes Gaddafis. Die Strippenzieher waren vorher bekannt, nun wirds immer offensichtlicher.

Ermordung Gaddafis durch »Rebellen«: von vorne bis hinten eine NATO-Operation

Zitat
28.10.2011

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Die Ermordung Gaddafis durch »Rebellen«: von vorne bis hinten eine NATO-Operation
Mike Adams

Am Donnerstag, dem 20.Oktober 2011, wurde Muammar al-Gaddafi, Revolutionsführer der libyschen arabischen Dschamahiriyya, in seiner libyschen Heimatstadt Sirte ermordet. Die genauen Umstände seines Todes sind immer noch in mysteriöses Dunkel gehüllt und die vorliegenden unterschiedlichen Berichte widersprechen sich. Aber nach einhelliger Darstellung der Medien wurde er von NATO-»Scheinrebellen« gefangengenommen und getötet. Damit gelang dem durch demokratische Wahlen nicht legitimierten und allgemein verhassten Besatzungsregime des Nationalen Übergangsrats (NTC) im Krieg gegen Libyen ein entscheidender Propagandaerfolg. Aber immer mehr schält sich heraus, dass bei seinem Tod NATO-Spezialeinheiten wie etwa der britische Special Air Service (SAS) eine entscheidende Rolle spielten.



SAS-Gruppen jagten Gaddafi seit Wochen

Bereits seit Februar waren NATO-Spezialeinheiten, einschließlich des britischen SAS, in Libyen am Boden aktiv – lange bevor überhaupt die »Flugverbotszone«, eine klassische Bezeichnung nach Orwellschem Vorbild, eingerichtet wurde. Diese Einheiten errichteten Stützpunkte in Libyen, in denen sie die kaum ausgebildeten »Rebellen«-Söldner ausbildeten und anleiteten, die als Faustpfand Gaddafi stürzen sollten. Der Krieg in Libyen wäre ohne die Anwesenheit dieser Sondereinheiten unmöglich gewesen. Die NATO-Luftangriffe wurden von diesen Soldaten vor Ort am Boden koordiniert. Die unglaublich unfähigen »Rebellen« waren nicht in der Lage, auch nur einen

militärischen oder strategischen Sieg gegen die überwältigende Stärke und Breite des einheimischen grünen libyschen Widerstandes aus eigener Kraft zu erringen.
Die Operation Mermaid Dawn [die »Schlacht um Tripolis«], die im Wesentlichen von westlichen Spezialeinheiten und Soldaten koordiniert und auch offen durchgeführt wurde, belegt, wie unbeholfen die Stammesmitglieder, Terroristen und Extremisten waren, die als »libysche Rebellen« für die NATO kämpften.
Mehr hier...


Quelle: info.Kopp-verlag.de 28.10.2011

Dazu paßt auch der Artikel Israel und Libyen: Afrika soll auf »Kampf der Kulturen« vorbereitet werden vom 29.10.2011, welcher die eigentlichen Bestrebungen der NATO aufzeigen und die gebetsmühlenartig wiederholten Beteuerungen angeblicher Demokratisierungen Lügen strafen.

Nachtrag: Nato will auch ohne Mandat agieren können dürfen

[ Editiert von Administrator w_a_n am 29.10.11 16:34 ]

#22 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 30.10.2011 20:27

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... warum kommen diese Berichte eigentlich nicht chronologisch?

Dossier vom 27.10.2011 auf Info-Kopp.verlag.de USA: Das Ende der Geschichte

Da steht die Wahrheit des Zieles Libyen. Libyen fast gegessen ("...Libyen ein weiterer amerikanischer Marionettenstaat."), wird nun anderen Ländern 'Aufmerksamkeit' geschenkt.

Ich vermute mal, solange, bis ganz Afrika amerikanische Marionette (Kolonie) geworden ist.

Zitat
27.10.2011

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USA: Das Ende der Geschichte?
Paul Craig Roberts

Jetzt, da die CIA-Stellvertreterarmee Gaddafi ermordet hat – was hat Libyen wohl als Nächstes zu erwarten?



Ist Washington bei der Durchsetzung seiner Pläne erfolgreich, wird Libyen ein weiterer amerikanischer Marionettenstaat. Durch die Luftangriffe der USA und der NATO-Marionetten Washingtons wurde der Großteil der Städte, Gemeinden und der Infrastruktur zerstört. Amerikanische und europäische Unternehmen können sich jetzt beim Wiederaufbau Libyens, der auch aus amerikanischen Steuermitteln finanziert werden wird, eine goldene Nase verdienen. Der Grundbesitz und andere Eigentumswerte werden sorgfältig neu verteilt, um so eine neue von

Washington handverlesene herrschende Klasse zu schaffen. Damit würde Libyen fest unter amerikanischer Knute stehen.


Weiterlesen hier - Quelle info.kopp-verlag.de vom 27.10.2011

Im weiteren Verlauf behandelt Paul Craig Roberts dann den Zustand und die Entwicklung der amerikanischen Politik.

#23 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 13.12.2011 19:10

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Der Dritte Weltkrieg - die sind verrückt geworden...

Zitat
13.12.2011

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Der Dritte Weltkrieg: Vorbereitungen auf einen präemptiven Nuklearkrieg gegen den Iran
Prof. Michel Chossudovsky

Ein offener Krieg gegen den Iran auch unter Einsatz nuklearer Gefechtsköpfe wird seit 2005 in den Planungsstäben des Pentagon erörtert. Sollte ein solcher Krieg begonnen werden, ginge die gesamte Region des Nahen und Mittleren Ostens und Zentralasiens in Flammen auf – und die Menschheit stünde vor dem Abgrund eines Dritten Weltkrieges. Die Gefahr eines Dritten Weltkrieg taucht derzeit nicht in den Schlagzeilen auf. Die etablierten Medien verzichten darauf, die möglichen Auswirkungen derartiger Kriegsszenarien zu analysieren und zu diskutieren.



Der erste Schritt in diesem Dritten Weltkrieg, wenn es denn dazu kommen sollte, würde als Durchsetzung einer »Flugverbotszone« daherkommen, als NATO-Operation im Rahmen des Konzepts der »Schutzverantwortung« (»Responsibility to Protect«, R2P) mit geringen »Kollateralschäden« oder »begrenzten« Strafaktionen in Form von Luftangriffen gegen bestimmte militärische Ziele, alles natürlich nur zum Schutz der »weltweiten Sicherheit«, der »Demokratie« und der Menschenrechte in dem betroffenen Land.


mehr... info kopp-verlag vom 13.12.2011

[ Editiert von Administrator w_a_n am 13.12.11 20:18 ]

#24 RE: Kriege in Nahost von Michael Wargowski 14.12.2011 21:47

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Was nicht noch alles eine NATO-Operation ist...? Ist doch schön, wenn die Menschen im Zaum gehalten werden von einer einzigen und machtbesessenen Organisation, die selbst die größten Lügen verbreitet und andere mit denselben bezichtigt. Schade dabei, daß selbst die das nicht so hinbekommen, so daß das lupenrein über die Bühne gehen kann. Immer wieder werden Fehler gemacht und nicht alle lassen sich so primitiv verkohlen. Es gibt auchj andere Mitmenschen, die offen dagegen wettern und der Meinung sind, daß gerade die NATO am wenigsten Interesse am Frieden auf der Welt hat, da sie dann auch keine Waffen mehr verkaufen kann und ihren Einfluß überall beschränkt bekäme. So wird hier und da gleichzeitig gehetzt und niemand mewrkt es... Glauben sie... Selbst da wird eines Tages aber der Zug abgefahren sein. Da muß mna natürlich hochrüsten, denn am Ende gilt es möglicher Weise, sich gegen den aufstehenden Pöbel wehren zu müssen, was?

Die Zusammenhänge sind wichtig. Dann klappt das auch mit dem Nachbarn...

#25 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 12.01.2012 12:55

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Zur Erinnerung - Libyen und Gaddafi

Gaddafi ein Diktator oder nicht? "Mein Leben mit Gaddafi's Familie"

Gaddafi's Alltag: Schilderungen eines Insiders.

Zitat
11.01.2012

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Gaddafis Alltag: Ein Insider packt aus
Gerhard Wisnewski

Wer war der am 20. Oktober 2011 von »Rebellen« gelynchte Muammar al-Gaddafi wirklich? War er tatsächlich ein skrupelloser »Diktator«, wie die westliche Propaganda behauptet? Oder doch ein treusorgender libyscher Revolutionsführer, wie er sich selbst gerne sah? Im Dezember 2011 packte ein echter Insider aus. In einem Interview für das serbische Fernsehen gewährte Gaddafis langjähriger Küchenchef authentische Einblicke in das Leben des Revolutionsführers. Ein Interview, das man hierzulande natürlich nicht zu sehen bekam...



Warum ausgerechnet das serbische Fernsehen? Nun – ob man's glaubt oder nicht, aber erstens war der Koch des libyschen »Diktators« Gaddafi Serbe. Zweitens verlor auch Serbien beziehungsweise Jugoslawien seinen Staatschef Milošević durch einen NATO-Krieg und professionell angezettelte Massendemonstrationen, woraus schließlich eine ganze Revolutionsindustrie hervorging, die ihre Produkte in alle Welt »exportierte«. Von der serbischen Umsturzorganisation Otpor! wird behauptet, dass sie bereits in fast 40 Staaten aktiv geworden sei...


... weiterlesen - Info Kopp-Verlag 11.01.2012

#26 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 01.02.2012 14:27

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Gehört dies in "War Games"?

Kassandra - der einsame Rufer in der Wüste - unermüdlicher Warner Michel Chossudovsky.

Die Kriegstrommeln werden geschlagen.

Ich glaubte, dies hier schon mal veröffentlicht zu haben, Bericht nicht auffindbar.
Wohl entweder verdunstet oder doch nicht reingesetzt - wie dem auch sei - hier ist es, das dreiteilige Dossier von Michel Chossudovsky.

Zitat
28.01.2012

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Die Kriegstrommeln werden geschlagen: Soll der Iran durch Provokationen zum ersten Schlag verleitet werden? – Teil 1
Prof. Michel Chossudovsky

In den amerikanischen Nachrichten wird zwar auf die Gefahr eines Krieges mit dem Iran eingegangen, seine regionalen und weltweiten Folgen werden aber kaum analysiert. Nur wenige Menschen in Amerika sind sich der im Falle eines von den USA oder Israel unterstützten Angriffs zu erwartenden Zerstörung und der massiven Verluste an Menschenleben bewusst oder haben davon Kenntnis. Die Medien sind Komplizen in dem absichtlichen Versuch, diese Zusammenhänge zu verschleiern und von ihnen abzulenken.



Die Kriegsvorbereitungen im Rahmen des Konzepts »Global Strike«, die vom amerikanischen Strategischen Oberkommando (USSTRATCOM) zentralisiert und koordiniert werden, finden nicht ihren Weg in die Schlagzeilen der Medien, die sich lieber mit vergleichsweise bedeutungslosen Aspekten des öffentlichen Lebens wie der kriminellen Szene vor Ort oder mit Gerüchten im Zusammenhang mit Hollywood-Größen befassen.


weiterlesen Teil 1 und Quelle: Info Kopp-Verlag 28.01.2012

Zitat
29.01.2012

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Die Kriegstrommeln werden geschlagen: Soll der Iran durch Provokationen zum ersten Schlag verleitet werden? – Teil 2
Prof. Michel Chossudovsky

Die amerikanisch-israelischen Manöver zur Raketenabwehr und die Marinemanöver finden gleichzeitig statt. In der Zwischenzeit kündigte der Iran an, er werde im Februar ein weiteres Manöver im Persischen Golf veranstalten. Auch in anderer Hinsicht befindet sich die Islamische Republik Iran im Kriegszustand. Die iranischen Streitkräfte wurden zur Verteidigung der Grenzen oder für Vergeltungsschläge im Falle eines von den USA und Israel angeführten Angriffs in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Im Dezember hatte der Iran ein zehntägiges Marinemanöver in der Straße von Hormus abgeschlossen. Nun kündigte das Land an, für Februar plane es ein neues Marinemanöver mit der Bezeichnung »Der große Prophet«.



Manöver und Kriegsspiele

Beim Manöver im vergangenen Dezember hatte der Iran zu Testzwecken zwei unterschiedliche Langstreckenraketensysteme, die Kader (eine starke seegestützte Rakete, die Ziele an der Küste angreifen kann) und die Nur, eine Boden-Boden-Rakete, abgefeuert. Nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur handelt es sich bei der Nur um eine »moderne, dem Radar ausweichende, zielsuchende, gelenkte und kontrollierte Rakete«. (Siehe dazu: »The Pentagon to Send US Troops to Israel. Iran is the Unspoken Target«, in: Global Research, 4. Januar 2012.)


weiterlesen Teil 2 und Quelle: Info Kopp-Verlag 29.01.2012

Zitat
31.01.2012

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Die Kriegstrommeln werden geschlagen: Soll der Iran durch Provokationen zum ersten Schlag verleitet werden? – Teil 3
Prof. Michel Chossudovsky

Der Iran würde als Vergeltungsmaßnahme auf Luftangriffe mit Raketenangriffen nicht nur auf Israel, sondern auch auf amerikanische Militäreinrichtungen im Persischen Golf, dem Irak und Afghanistan antworten. Der Iran verfügt über moderne russische S-300-Luftabwehrsysteme, die mit Mittel- und Langstreckenraketen bestückt sind. Die Schahab- 3- und die Sajjil-Rakete verfügen über eine Reichweite von etwa 2.000 Kilometern. Damit sind auch Angriffe auf Ziele in Israel möglich. Die Kader 1 fliegt etwa 1.800 Kilometer weit (siehe dazu: Haaretz, 28. September 2009).



Eskalationsgefahr: Droht ein umfassender Regionalkrieg?

Ein Krieg gegen den Iran bliebe aber nicht auf Luftangriffe begrenzt. Bei einem sich möglicherweise anschließenden Bodenkrieg käme der Türkei eine strategische militärische Rolle auf der Seite der von den USA und Israel geführten Koalition zu. Die türkischen Bodentruppen zählen etwa 500.000

Soldaten. Der Iran erreicht mit 465.000 regulären Soldaten eine vergleichbare Stärke. Die türkischen Streitkräfte würden im Grenzgebiet zum Iran und in Nordsyrien eingesetzt.


Weiterlesen Teil 3 und Quelle: Info Kopp-Verlag 31.01.2012

#27 RE: Kriege in Nahost von Michael Wargowski 20.04.2012 09:32

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Zitat
Immer mehr Armut in den USA

Jeder siebte US-Bürger ist auf staatliche Lebensmittelhilfe angewiesen.

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Das ist eine der erfreulichsten Meldungen überhaupt! Hiernach wissen wir nun endlich ganz genau, was uns Kontinentale erwarten wird, da bisher ja auch immer alles aus den USA 10 Jahre später bei uns eingeführt und übernommen wurde. Gleichzeitig erklärt uns das aber ganz genau, was auch ganz sicher im arabischen Raum trotzdem passieren wird. Es war ja schon immer besonders sinnvoll, Frieden mit Gewalt zu erzwingen. Der ist dann auch ein wirklicher Frieden und hält auf jeden Fall die nächsten 50 Mio. Jahre... Toll!

Zitat
USA drohen Syrien mit Gewalt

Schärfere Sanktionen, um den Friedensplan durchzusetzen.

Mehr...

#28 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 22.04.2012 17:33

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Die nächsten 50 Millionen Jahre??

Toll! Uns steht - der gesamten Welt steht eine strahlende Zukunft bevor mit einem bunten Chemiemix und Universalorganismen, die halt sehr anpassungsfähig und unverwüstlich sein werden und nicht totzukriegen sind.

Ma schauen was draus wird nach 50 Mio. Jahren.

Und wieder wird eine Hochzivi- nee, Entwicklungskulturstufe ins Nirwana verschwinden und man wird rätseln, ob es schon früher eine Kultur auf dem Planeten gegeben hat oder höheres Leben.

#29 RE: Kriege in Nahost von Michael Wargowski 14.09.2012 10:10

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Da haben sie schon wieder und immer noch den Hals nicht voll und legen es wirklich darauf an... Kein Wunder, daß die USA im Rest der Welt insgesamt immer weniger Wohlgesinnte für sich finden!

Zitat
14.09.2012, 07:45 Uhr
Neue anti-amerikanische Proteste nach Freitagsgebet erwartet

Kairo/Washington (dpa) - In der arabischen Welt dauern die anti-amerikanischen Proteste wegen eines Schmähvideos über den Propheten Mohammed an. In der ägyptischen Hauptstadt Kairo protestierten noch am frühen Freitagmorgen aufgebrachte Muslime in dem Bezirk um die US-Botschaft.



Den Tag über waren dort bei Straßenschlachten mehr als 220 Menschen verletzt worden. In der jemenitischen Hauptstadt Sanaa wurden vier Demonstranten beim Sturm auf die US-Botschaft getötet und 31 weitere verletzt. Auch in Tunesien, dem Gazastreifen und im Iran gingen erboste Muslime auf die Straßen. Demonstrationen gab es auch in Afghanistan und Pakistan.

Die Proteste dürften nach den Freitagsgebeten einen neue Höhepunkt erreichen. In Kairo haben Islamisten eine Großkundgebung angekündigt. Sie fordern eine offizielle Entschuldigung Washingtons, da das Schmähvideo in den USA produziert wurde. In Saudi-Arabien, wo Demonstrationen verboten sind, wurde über den Kurznachrichtendienst Twitter ebenfalls zu Protesten vor den US-Vertretungen in Riad und Dschidda aufgerufen. Ein hochrangiger iranischer Religionsführer, Ajatollah Nouri Hamedani, drohte mit "noch harscheren Reaktionen".

Angesichts der Proteste wurden die Sicherheitsvorkehrungen an den US-Botschaften weltweit verschärft. Die USA schickten nach Medienberichten neben einer Einheit von Elitesoldaten auch zwei Kriegsschiffe vor die Küste Libyens.

Nach den schweren Ausschreitungen vor der US-Botschaft in Sanaa telefonierte US-Präsident Barack Obama am Donnerstagabend mit dem jemenitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi. Beide hätten bekräftigt, dass zusätzlicher Schutz für das amerikanische Botschaftspersonal notwendig sei, teilte das Weiße Haus mit. Hadi habe Obama versichert, "alles, was möglich ist," zu tun, um Amerikaner im Jemen zu beschützen.

Nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi, bei dem in der Nacht zum Mittwoch der US-Botschafter Chris Stevens und drei weitere Amerikaner getötet worden waren, nahmen Ermittler mehrere Verdächtige fest. Zur Identität und Zahl der mutmaßlichen Angreifer machte der stellvertretende Innenminister Wanis al-Scharif keine Angaben. US-Sicherheitskreise vermuten das Terrornetzwerk Al-Kaida hinter der Attacke.

Der Sprecher einer Islamisten-Miliz aus der ostlibyschen Stadt bestritt jedoch, in den Angriff auf das US-Konsulat verwickelt gewesen zu sein. Die Ansar al-Scharia-Brigade habe bei den Protesten keine Rolle gespielt, sagte ihr Sprecher nach Berichten der libyschen Nachrichtenagentur Lana.

Ägyptens Präsident Mohammed Mursi verurteilte die Gewalt. Allerdings forderte er die USA zu "ernsthaften Schritten" gegen den islamfeindlichen Videofilm auf. "Wir sind gegen jede Handlung, mit der der Islam und der Prophet Mohammed beleidigt werden soll, und wir sind gegen die Beleidigung jeder Religion", sagte Mursi nach einem Gespräch mit dem EU-Ratsvorsitzenden Herman Van Rompuy in Brüssel.

Unterdessen relativierte das Weiße Haus Äußerungen Obamas über die amerikanisch-ägyptische Beziehung. Der Präsident hatte in einem Fernsehinterview gesagt, das afrikanische Land sei "kein Verbündeter, aber auch kein Feind". Der Präsident habe den Begriff "Verbündeter" dabei nur im rechtlichen Sinne benutzt, sagte sein Sprecher Jay Carney. "Wie der Präsident sagte, ist Ägypten ein langjähriger und enger Partner der Vereinigten Staaten", meinte er.

In dem in den USA produzierten Videofilm wird der Prophet des Islam als Mörder, Kinderschänder und Frauenheld dargestellt. Als Autor, Regisseur und Produzent des Films zeichnet ein "Sam Bacile". Recherchen von US-Medien ergaben bisher keine konkreten Spuren. Israel hat sich von Autor und Film distanziert. Zunächst hatte es geheißen, der Produzent habe für den rund zweistündigen Film fünf Millionen Dollar (3,9 Millionen Euro) von rund 100 jüdischen Spendern eingesammelt.

Der umstrittene amerikanische Pastor Terry Jones in Florida, der mit einer Koranverbrennung weltweit für Proteste gesorgt hatte, wollte den Film in den USA öffentlich zeigen.

Weiterlesen:
http://web.de/magazine/nachrichten/ausla....html#.A1000145



Der Zensus ist hier natürlich ebenso von Anfang an dabei, wenn es nicht nur der alleine ist...

#30 RE: Kriege in Nahost von w_a_n 14.09.2012 14:56

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"Was sorgst du dich um den Splitter im Auge deines Bruders und siehst den Balken im Eigenen nicht?!"

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