#1 RE: Ärger mit den Kassen und Hilfen von den Helfern von Michael Wargowski 18.09.2012 19:47

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Michael Peter Landgraf-Roos Celle, 18.09.2012
Eilenstieg 33
29227 Celle
Tel.: 017675156267
E-Mail: mlroosy@pochta.ru
chamaeleon_micha_essentiell@web.de



Barmer GEK
Hafenstr. 2 a

29223 Celle







Podologische Behandlung


Sehr geehrte Damen und Herren,

die ehemals regelmäßig durchgeführten podologischen Behandlungen konnten eine Zeit lang nicht weiter fortgesetzt werden, da es von ärztlicher Seite plötzlich hieß, es läge kein diabetischer Fuß vor. Nach einigen Strittigkeiten schrieben Sie letztendlich, die podologische Behandlung werde selbstverständlich auch weiterhin bezahlt und es habe sich nichts geändert an den Vorgaben. Nach Telefonat der Frau Dr. Staudacher daraufhin mit Ihnen hat sich die Weiterbehandlung dennoch erledigt gehabt. Die dringend notwendige Weiterbehandlung wurde daraufhin von der Stadt Celle übernommen und bewilligt, an dieser Stelle bereits mit erheblichen Verschlechterungen an den Füßen.

Seither hat sich außerdem eine starke Ansammlung und Häufung von Besenreisern an den Füßen, Beinen und am Oberkörper, vor allen Dingen an der Brust, gezeigt, Tendenz weiterhin zunehmend.

Nach den in der Anlage beigefügt recherchierten Definitionen in Bezug auf Ihre Vorgaben für die Bewilligung einer podologischen Behandlung ergibt sich tatsächlich kein Vorliegen eines diabetischen Fußes, wohl aber eine Angiopathie, wobei die Veränderungen nicht einzig und allein auf den Mangel an Sauerstoff und der damit verbundenen hoheren Leistung des Herzens zurückzuführen sind, sondern maßgeblich am Zusammenspiel verschiedener Umstände, die auch auf der diabetes mellitus beruhen, wie auch auf einer anzunehmenden "Vergiftungserscheinung" durch die seit Jahren eingenommenen unterschiedlichen Medikamente. Eine Grenzwertigkeit ist sicherlich nur bedingt fest zu machen.

Um weitere Problematiken zu vermeiden bitte ich daher darum, u. U. durch Ihren mediz. Dienst einer diesbezüglichen Begutachtung unterzogen zu werden, die allerdings nur unter terminlicher Absprache mit dem Pflegedienst umsetzbar sein wird oder im Rahmen eines Hausbesuches durchgeführt werden muß. Es ist einfach unstrittig, daß gewisse Veränderungen an den Gefäßen stattfinden und verschiedene Ärzte verschiedene Meinungen dazu haben, womit mir in meiner Situation aber nicht gedient ist.

Gleichzeitig wäre Ihr Verfügen über die Sinn- und Nutzlosigkeit von ein Paar Weichschaumeinlagen nach Formabdruck mit Vorfußpolster + Dig. für den Podologen möglich, unabhängig davon, ob ich nun hauptsächlich viel oder wenig herumlaufen kann, wo schon alle paar Schritte auf wackeligen Beinen eine längere Pause zum Atemholen unabläßlich ist, es also auch dadurch zu vermehrtem Horhautwachstum kommt. Insoweit ist sicherlich Herr Huszak als Podologe ebenfalls zu weiterführenden Auskünften ansprechbar.

Ihre Nachricht erwartend verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen



Michael Landgraf-Roos

Anlage/n:

Zitat
Diabetische Angiopathie

1 Definition

Unter dem Begriff der diabetischen Angiopathie subsummiert man alle diabetisch bedingten Gefäßerkrankungen (Angiopathien).

2 Pathogenese

Gefäßschädigungen sind Langzeitfolge chronischer Hyperglykämien. Hierbei werden diabetische Mikro- und Makroangiopathien differenziert.

2.1 diabetische Mikroangiopathie

Stenosen und Okklusionen von Endstromgefäßen sind Folge einer

(1.) nichtenzymatischen Glykierung von Proteinen der extrazellulären Matrix, sowie
(2.) der Ablagerungen glykierter Proteine und Blutzellen mit konsekutiver Schädigung des Gefäßendothels.

Sie treten bevorzugt im Bereich der Nierenglomeruli (diabetische Nephropathie) und retinalen Gefäße (diabetische Retinopathie) auf.

2.2 diabetische Makroangiopathie

Die Glykierung und Oxidation von LDL und die insulinmangelbedingte fehlende Hemmung der Lipolyse erhöht das Risiko arteriosklerotischer Gefäßwandveränderungen im Bereich

(1.) der peripheren Arterien (pAVK),
(2.) der Herzkranzgefäße (KHK), sowie
(3.) der Hals- (Carotisstenose) und Hirngefäße

3 diagnostische Notwendigkeit

Zur Prophylaxe und Eindämmung der Gefäßerkrankungen, sowie der daraus resultierenden Komplikationen, sind die optimale Einstellung des Blutzuckers (siehe Therapie des Diabetes mellitus) und regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen obligat.

Fachgebiete: Innere Medizin

Stenose

Mit dem Begriff Stenose bezeichnet man in der Medizin jede Form von Verengung eines röhrenförmigen Körperabschnitts. Bei extremer Verengung spricht man von einer Striktur. Teilweise werden die beiden Begriffe aber auch synonym verwendet.

Vorkommen

Stenosen können unter anderem Hohlorgane (z.B. Pylorusstenose), Körperöffnungen (z.B. Gehörgangsstenose), Herzklappen (z.B. Aortenklappenstenose) oder Gefäße (z.B. Carotisstenose, Koronarstenose) betreffen. Als Grund für eine Stenose kommt - abhängig von Ihrer Lokalisation - eine Vielzahl verschiedener Ursachen in Frage, beispielsweise raumfordernde Prozesse (vor allem Tumoren), Entzündungen oder Atherosklerose.

Arteriosklerose (Weitergeleitet von Atherosklerose)

Unter Arteriosklerose versteht man die Ablagerung von Fett, Thromben, Bindegewebe und Kalk in den Blutgefäßen. Wörtlich übersetzt heißt Arteriosklerose bindegewebige Verhärtung der Schlagadern.

Pathogenese

Die genauen Ursachen für die Entstehung einer Arteriosklerose sind zur Zeit (2009) nicht vollständig geklärt. Es gibt verschiedene Erklärungsmodelle. Einen möglichen Entstehungsmechanismus beschreibt beispielweise die Response-to-injury-Theorie. Die Schädigung der Blutgefäße wird dabei durch eine endotheliale Dysfunktion begünstigt.

Verlauf

Die Arteriosklerose verläuft oft über lange Jahre asymptomatisch. An den Gefäßwänden kommt es zunächst zur Bildung von atherosklerotischen Plaques, die konfluieren und zu einer schrittweisen Einengung des Gefäßlumens führen können. Kommt es zu hochgradigen Einengungen der Gefäße oder zu Verschlüssen, dann resultiert meist eine Funktionseinschränkung oder ein Infarkt.

Die Arteriosklerose ist altersabhängig und bei Menschen über 80 Jahren praktisch immer vorhanden. Davor in der Regel nur, wenn bestimmte Faktoren begünstigend zusammenstreffen.

Risikofaktoren

Unbeeinflussbar:

a. Alter
b. Männliches Geschlecht
c. familiäre Belastung

Beeinflussbar:

a. Bewegungsmangel
b. Adipositas
c. Zigarettenrauchen
d. Hypercholesterinämie
e. Diabetes mellitus
f. Hypertonie
g. Gicht

und viele mehr

Folgeerkrankungen

a. Herzinfarkt
b. Schlaganfall (Stroke)
c. periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK)
d. Niereninsuffizienz

Diagnostik

Sonografie:

der Halsschlagadern
intrakranielle Gefäße
der Herzklappen
der Bauchaorta
der Beinarterien
IVUS der Herzkranzgefäße

Angiografie:

der Halsschlagadern
der Herzkranzgefäße
der Bauchaorta
der Beinarterien

Laborwerte:

Cholesterin
Blutzucker
HbA1c-Wert
Homocystein
Harnsäure

CT:

Fast CTt der Kranzgefäße
CT der Bauchschlagader

NMR:

Halsschlagadern
Aorta

Therapie

Ausreichende Bewegung
Hypokalorische Mischkost
Anithypertensive Therapie
Cholesterinsenkung
Thrombozytenaggregationshemmung z.B. mit ASS oder Clopidogrel
Bypassoperationen
Herz
Beine
Gefäßdesobliterationen
Halsschlagadern
Aufdehnungen und Stents

Fachgebiete: Pathologie


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