#1 RE: Macht Kiffen wirklich dumm? von Michael Wargowski 28.08.2012 17:51

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MSN Wissen
28 August 2012 | Von Welt der Wunder


Alltagsweisheiten hinterfragt: Macht Kiffen wirklich dumm?

Kiffen macht dumm – behauptet zumindest der Volksmund. Doch stimmt das wirklich; vermindert der Konsum von Cannabis dauerhaft die geistige Leistungsfähigkeit? Wir nehmen diese und andere Alltagsweisheiten unter die Lupe.



„Kiffen macht doof" - so weit das gängige Klischee zum Konsum von Cannabis, das sicher unter anderem durch die Wirkung des Rauschmittels befeuert wird: Kiffer wirken oft albern, unkonzentriert und lethargisch. Doch hat Marihuana auch langfristige Folgen auf das geistige Leistungsvermögen seiner Konsumenten? Ja, hat es; zu diesem Schluss kommt zumindest eine nun veröffentlichte Studie aus Neuseeland, für die Wissenschaftler den Intelligenzquotienten (IQ) und den Cannabiskonsum von über 1000 Menschen mehr als drei Jahrzehnte lang regelmäßig beobachteten. Das Ergebnis ist deutlich: Vor allem bei Jugendlichen die regelmäßig kiffen, nahm der IQ ab einem Konsumzeitraum von drei Jahren deutlich ab - teilweise um bis zu sechs Punkte. Selbst wenn die betroffenen Cannabisraucher den Konsum der Droge später reduzierten oder ganz einstellten, blieben ihre geistigen Fähigkeiten weiter eingeschränkt.

Aus diesen Ergebnissen schlussfolgern die neuseeländischen Wissenschaftler, dass Cannabis insbesondere bei Jugendlichen, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet, neurotoxisch wirken kann - aufgrund des therapeutischen Nutzens der Rauschdroge eine wichtige Erkenntnis, um ihren Einsatz bei der Behandlung von Krankheiten noch besser planen zu können.



Quelle:
http://wissen.de.msn.com/unnuetzes-wisse...-wirklich-dumm?

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