#1 RE: Schon 87.000 gegen Solar-­Kahlschlag von Michael Wargowski 07.03.2012 08:57

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Zitat
Schon 87.000 gegen Solar-­Kahlschlag - Sie fehlen n­och!


Energiewende retten!

Die Regierung will die Solarförderung so massiv kürzen, dass künftig kaum noch Solaranlagen ans Netz gehen würden. Am Freitag werden die Kürzungspläne im Bundestag beraten - bis dahin wollen wir 120.000 Menschen hinter unserem Appell versammeln. Unterzeichnen auch Sie!



Zitat
...letzten Mittwoch beschloss die Regierung massive Einschnitte bei der Fotovoltaik-Förderung. Doch unser Protest gegen die völlig überzogenen Kürzungspläne beginnt zu wirken: Auch Abgeordnete und Ministerpräsidenten von CDU/CSU und FDP wollen sie im Bundestag und Bundesrat stoppen. Jetzt müssen wir dran bleiben: Am Freitag wird über die Solarkürzung das erste Mal im Parlament beraten. Kurz danach soll ein Solar-Gipfel der Regierung mit den Ländern folgen.

Über 87.000 Bürger/innen haben bereits mit unserem Appell gefordert, die Förderung für Solarstrom mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange zu senken. Wenn die Abgeordneten Ende der Woche darüber beraten, wollen wir den Appell in der Süddeutschen Zeitung als große Anzeige veröffentlichen - mit mindestens 120.000 Unterschriften. Ihre Unterschrift fehlt noch!

Unterzeichnen Sie unseren Bürger/innen-Appell!

Die Regierung will die Fördersätze für Fotovoltaik massiv zusammenstreichen: Rechnet man die Kürzung zu Jahresbeginn ein, würde die Förderung innerhalb von drei Monaten um bis zu 40 Prozent schrumpfen. Zudem sollen die Ausbauziele der Fotovoltaik von Jahr zu Jahr sinken und mit weiteren Kürzungen durchgesetzt werden. Künftig sollen zudem Wirtschafts- und Umweltministerium per Verordnung die Förderung senken können - und damit das Parlament ausbooten. Demokratie sieht anders aus!

Doch nur wenn der Ausbau der Fotovoltaik so dynamisch weitergeht wie bisher, werden Unternehmen weiter in Forschung und effiziente Herstellung investieren und die Technik noch günstiger machen. Bereits in wenigen Jahren könnte die Fotovoltaik ganz ohne Förderung auskommen. Jetzt müssen die Abgeordneten gemeinsam mit den Ministerpräsident/innen verlässliche Rahmenbedingungen für Solarstrom durchsetzen - damit die Energiewende gelingt.

Unterzeichnen Sie unseren Appell!

Lesen Sie mehr im 5-Minuten-Info...

Herzliche Grüße

Fritz Mielert

PS: Am Sonntag, den 11. März jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima. An etlichen Atomstandorten finden große Demonstrationen statt - für eine konsequente Energiewende und einen schnelleren Atomausstieg. Demonstrieren Sie mit - am AKW Gundremmingen bei Ulm, am AKW Neckarwestheim bei Stuttgart, am AKW Brokdorf bei Hamburg, gegen das AKW Grohnde in Hannover, im Braunschweiger Land gegen die Asse und Schacht Konrad oder an den Atomanlagen in Gronau bei Münster.

Weitere Infos finden Sie hier...

#2 RE: Schon 87.000 gegen Solar-­Kahlschlag von Michael Wargowski 07.03.2012 09:01

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Das erscheint jedenfalls momentan auf meinem Schirm... Bei wem noch?

#3 RE: Schon 87.000 gegen Solar-­Kahlschlag von w_a_n 07.03.2012 12:38

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Bei mir nicht.

Hab alle Links problemlos öffnen können ohne Error.

GoogleChrom-Macke?

#4 RE: Schon 87.000 gegen Solar-­Kahlschlag von Michael Wargowski 07.03.2012 19:42

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Nö! Benutze ich nicht... Es war dann wohl eher eine Überlastung oder so bei denen... Jetzt hat es jedenfalls auch bei mir geklappt und nun steht dann folgende Mail im Posteingang:

Zitat
[...]

vielen Dank für Ihr Engagement! Sie haben soeben den Appell "Solarenergie: Kahlschlag stoppen!" unterzeichnet.

Unseren Appell wollen wir in den nächsten Tagen als Anzeige in bundesweiten Tageszeitungen veröffentlichen. Wieviele und wie große Anzeigen wir finanzieren können, hängt von Ihrer Spende mit ab. Unterstützen Sie die Veröffentlichung des Appells mit einer Spende!

https://www.campact.de/enb/spenden/donate

Für alle Facebook-Nutzer/innen: Werden Sie Campact-Fan!

http://www.facebook.com/campact

Wenn Sie unseren Newsletter bestellt haben, halten wir Sie über den Fortgang der Kampagne auf dem Laufenden. Wenn nicht, holen Sie dies doch gleich nach:

https://www.campact.de/campact/info/newsletter

Informationen über die anderen aktuellen Kampagnen finden Sie auf der Campact-Startseite:

http://www.campact.de

Der Text der Bürger/innen Erklärung lautet:


Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende

Hunderttausende Bürger/innen nehmen in Deutschland die Energiewende in die eigene
Hand: mit einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach. Damit erzeugen sie schon jetzt
mehr Strom als ein Atomkraftwerk und leisten so heute schon einen wichtigen
Beitrag zu einer ökologischen und dezentralen Energiegewinnung. Doch dieser
Erfolgsgeschichte droht ein jähes Ende.

Wir sind entsetzt, wie drastisch die Bundesregierung die Solarförderung
zusammenstreichen will. Zwar ist es richtig, diese zu reduzieren, aber mit
Augenmaß und nicht mit der Brechstange!

Nur wenn die jetzige Ausbaudynamik anhält, werden Unternehmen weiter in Forschung
und effiziente Herstellung investieren - und die Technik noch günstiger machen.
Bereits in wenigen Jahren würde Fotovoltaik ganz ohne Förderung auskommen.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen auf: Verhindern Sie, dass die
Energiewende ausgebremst wird, bevor sie richtig begonnen hat!

[...]

#5 RE: Schon 87.000 gegen Solar-­Kahlschlag von Trainingslabor 03.04.2012 07:05

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Zitat
Solarenergie: War unser P­rotest vergebens?

Schwarz-Gelb kürzt maßlos

Schwarz-Gelb beschloss letzte Woche massive Kürzungen bei der Fotovoltaik - trotz unserer kraftvollen Kampagne. War unser Einsatz umsonst? Nein! Wir konnten wichtige Teilerfolge erreichen und zudem wirkt Protest manchmal erst langfristig.

Sind Sie auch wütend und enttäuscht? Letzten Donnerstag hat der Bundestag eine massive Kürzung der Solarförderung beschlossen - was für ein katastrophales Signal! Die Kürzung der Einspeisevergütung um bis zu 30 Prozent ist viel zu drastisch und kommt zu schnell. Sie dürfte die bisherige Ausbaudynamik der Fotovoltaik abwürgen. Und noch schlimmer: Das Fotovoltaik-Ausbauziel für 2012 von 3.500 Megawatt soll bis 2017 halbiert werden. So ist die Energiewende nicht zu schaffen!

Unsere Kampagne gegen den Solar-Kahlschlag war getragen von einer Welle der Unterstützung: 144.000 Menschen unterzeichneten unseren Appell. Durch deren Spenden konnten wir den Appell in der Süddeutschen Zeitung, der taz und Financial Times als große Anzeigen veröffentlichen. Viele Menschen beteiligten sich auch an unseren anderen Aktionen. So bildeten wir letzte Woche eine große Menschensonne vor dem Brandenburger Tor.

Soll das jetzt alles umsonst gewesen sein?! Bringt denn Bürger/innen-Protest gar nichts? Von wegen! Zum einen scheint unser Protest doch zumindest zu Teilerfolgen geführt zu haben: Der Plan, das Parlament künftig nicht mehr über Förderkürzungen mitentscheiden zu lassen, ist vom Tisch. Und auch die völlig unpraktikable Vorschrift zum Eigenverbrauch bzw. zur Selbstvermarktung wurde immerhin für große Solaranlagen gestrichen.

Zum anderen hängt der Erfolg eines Protests auch von Faktoren außerhalb des direkten Einflusses von uns Bürger/innen ab. In diesem Fall waren wir mit einer verzweifelten FDP am Abgrund konfrontiert, die sich bei kleinen Bevölkerungsgruppen als Anti-Öko-Partei profilieren will. Deswegen ist die Partei bereit, ohne Rücksicht auf die Sache und die Meinung der meisten Bürger/innen ihr Profil zu schärfen. Gleichzeitig macht sie Klientelpolitik für die Energiekonzerne, denen Fotovoltaik in den lukrativen Mittagsstunden zur ernsthaften Konkurrenz wird.

Schließlich: Protest wirkt häufig erst langfristig. Auch unser hunderttausendfacher Widerstand 2010 gegen die Laufzeitverlängerung der Atomreaktoren schien erst umsonst. Doch die 180-Grad-Wende der Regierung nach Fukushima wäre ohne ihn undenkbar gewesen. Vielleicht läuft es ja ähnlich bei der Fotovoltaik-Kürzung - dass nach einem massiven Einbruch der öffentliche Druck auf die Regierung eine Rückkehr zu moderateren Förderkürzungen erzwingt.

Wir sind deshalb weiter überzeugt, dass breit getragener Bürgerprotest ein äußerst wirksames Mittel ist, unsere Gesellschaft zu verändern und den Einfluss von Klientel-Interessen zurückzudrängen. Dass wir auf politische Entwicklungen so kurzfristig und kraftvoll reagieren können wie bei der Fotovoltaik-Kampagne, ermöglichen uns die mittlerweile über 9.000 Förderer/innen. Bereits mit einem monatlichen Beitrag von fünf Euro helfen Sie, Campact noch schlagkräftiger zu machen.

Werden auch Sie Campact-Förderer/in!

Herzliche Grüße

Fritz Mielert und Christoph Bautz

PS. Gern können Sie auch Ihre Fördererklärung per Post oder Fax senden.

Förder-Formular herunterladen und ausdrucken...

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