#1 RE: Ehrenamtliche Helfer von Michael Wargowski 15.12.2011 01:25

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Wie in allen sozialen Bereichen mangelt es immer wieder an Personal und ehrenamtlichen Helfern jeder Art, denn sonst läßt sich kaum erklären, daß die Diensthabenden Pflegekräfte die Plätze der Helfer füllen durften, die jeder andere hätte füllen können. Als wenn diese nicht schon genug im Einsatz sind... Es ist auch nicht unbedingt leicht, sich, und sei es auch nur für ein paar Stunden, um ältere und Pflegebedürftige und Demenzkranke etc. zu kümmern.

Nichts Großartiges, aber immerhin eine nette Geste und mit viel Aufwand betrieben, wurde eine kleine Weihnachtsfeier für die zu pflegenden Patienten von den Damen und Herren des Pflegedienstes ausgerichtet. Für viele sicherlich eine seltene Gelegenheit, überhaupt noch in Gesellschaft und Unterhaltung zu geraten. Die Abwechslung wurde auch entsprechend aufgenommen. Das Mampfen von Kuchen, den sowohl die Pflegekräfte selbst gebacken hatten und zur Verfügung stellten, als auch einige der Patienten, stand natürlich im Vordergrund, begleitet von zu singenden Weihnachtsliedern und vorgetragenen Gedichten. Es soielte auch ein eigenes und ehrenamtliches Flötenorchester u. a. Stücke von Vivaldi. Das hört sich ja gar nicht an, mögen manche denken, solange das keine Profis machen, aber, so tief sind wir noch nicht im deutschen Lande gesunken, es gibt sie doch noch, die Musiker aus Leidenschaft, die nur in ihrer Freizeit musizieren und nur zu ihrem Spaß, aber dennoch was zu bieten haben. Das gilt auch für viele und auch alle anderen Bereiche, denen wir uns auf politischer und wirtschaftlicher Ebene widmen. Um so mehr verwundert es, wie sich die Menschen das gefallen lassen können, daß man ihnen jede Befähigung abspricht, wenn sie nicht für irgendetwas ein weiteres Dokument vorweisen können, ein weiteres Zeugnis usw., wie nun heute auch wieder im öffentlichen TV zu sehen war, daß in Hannover wegen der Schulschwänzer den Eltern das Sorgerecht abgesprochen werden soll, wenn diese ihre Kinder 20 und mehr Fehltage aufzuweisen haben, die unentschuldigt bleiben. Man kann auch das zweigeteilter Meinung sehen, doch wenn sich Eltern solchem Druck ausgesetzt sehen und ihrer Kinder an der Stelle nicht Herr werden können (sind wir doch mal ehrlich... wann haben wir zu unserer Schulzeit nicht auch mal geschwänzt und sind dabei auf 20 Tage und mehr gekommen...). Nun übertreiben es heute und vieler Ortes die Kinder tatsächlich, aber die Gründe dafür liegen doch teils auf der Hand und teils sind sie nicht einmal zugegeben, man ist ja auf der anderen Seite so vollkommen und Perfektion gehört natürlich schon in jedermanns Leben, anderes darf es gar nicht geben, denn alles andere iost ausnahmslos reinste Unfähigkeit. Welcher Elternteil stellt da nicht doch mal ganz schnell lieber eine Entschuldigung aus, als sich für die unentschuldigten Fehltage auch noch den schwarzen Peter zuschieben zu lassen, indem man ihnen nun nicht nur ganz viel Geld wegnimmt und andere Straafen auferlegt, sondern nun auch noch gleich die Kinder ganz wegzunehmen gedenkt. Manchmal mag das in seltenen Fällen eine Überlegung Wert sein, aber es ist sicher nicht der richtige Weg.

Zurück zu den ehrenamtlichen Helfern... Einige fragen sich, wo sie denn helfen könnten und labern, aber tun nichts und geben womöglich Spendengelder für irgendwelche Sachen weit weg von der eigenen Tür. Überall fehlt es und Elend und Armut gibt es auch hier. Eine angenehme und jeden sich fragenden Mitmenschen, wo er helfen könnte, beruhigende wäre es da, sich in der unmittelbaren Nacbarschaft mal um jene zu kümmern, denen es schlecht geht. Das tut nicht weh und kostet nicht viel und gibt jedem auch noch Freude zurück. Wie wäre es denn da mal auch in einem in der Nachbarschaft liegenden Altenheim vorbei zu schauen und dort den Menschen Gesellschaft zu leisten oder irtgendwas Nettes an zu bieten. Abwechslung schadet nicht. Wie auch immer... Wir haben das auch in unserem Forum schon öfter beobachten können, da sich welche fragten, wo sie wie denn helfen könnten, sie würden doch so gerne, aber sähen keine Möglichkeit. Wieviele jammern und sagen, es kommt, wie es kommt und machen können wir alle doch eh nichts? Das ist aber nur eine faule Ausrede für Bequemlichkeit. Wohl dem, der nicht auch eines Tages zur Unbeweglichkeit verdammt sein wird...

#2 RE: Ehrenamtliche Helfer von Trainingslabor 19.01.2012 12:56

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Ehrenamtliche Hilfe ist eben ehrenamtlich und wird unter gewissen Umständen für manche dringend nötig... Wer dann noch private Helfer aus Familie usw. hat, müßte recht gut versorgt werden können, aber es ist eben dann auch nicht ganz leicht, die vielen kleinen Dinge zu bewältigen, die plötzlich enorm groß sein können. Es hat ja auch nicht jeder ständig Zeit, bei irgendwelchen Aktionen in Erscheinung treten zu können, und das dann auch noch oft, ohne aufzuwendende Zeit wirklich vorplanen zu können, mit harren an allen Ecken und Überraschungen. Eine sehr zeitraubende Aktion kann es da schon sein, nur die notwendigen Rezepte bei den Praxen zu bestellen bzw. abzuholen oder abholen zu lassen. Früher war das anders? Ja und Nein... Ganz einfach abhelfen kann man da bereits im Vorfeld durch die Zur-Verfügung-Stellung von Freiumschlägen für die Praxen. Durchaus hilfreich ist das. Rechtzeitig muß dann natürlich auch bestellt werden und rechtzeitig muß man das dann auch schon vorher überschauen können, um nicht unter Zeitdruck zu geraten bei der Einlösung von Rps und VOs. Da kann man dann also den Praxen entgegen kommen, mag sich mancher auch wieder daran stoßen, aber so ist das eben, und... Es ist das kleinere Übel...
Deswegen der Tip, vllt. einfach ein paar Umschläge mit der eigenen Anschrift zu versehen und zu frankieren und dann in der Praxis abzugeben, so daß sich die Arzthelferinnen zwar den Vorwurf des Unorganisertseins gefallen lassen müssen, aber unkompliziert und dennoch schnell diese Dinge auf den Weg bringen können, ohne lange mit ihnen diskutieren zu müssen:

Zitat
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr gehrte/r Frau Doktor/Herr Doktor,

da ich nicht beständig die Rps und VOs abholen kann oder abholen lassen kann und die Damen des Pflegedienstes nicht immer wieder lange Wartezeiten einplanen bzw. abrechnen können, lege ich einige frankierte Umschläge für die Zusendung eventuell notwendiger Rps und Vos oder anderer Nachrichten bei. Sollten diese aufgebraucht sein, werde ich neue Kuverts nachreichen. Dazu ist eine kurze Nachricht im letzten zur Verfügung stehenden Kuvert erbeten, weil auch meine Buchführung eventuell etwas nachhinken kann. Sollte einmal höheres Porto notwendig sein, erbitte ich ebenfalls Nachricht und ich erstatte es durch Beifügung einzelner entsprechender Postwertzeichen ebenso.

Ich hoffe, daß dieses Angebot auf Zuspruch stößt und die Abläufe in diesem Punkt zukünftig unkomplizierter gestalten hilft. Danke!

Ersatzweise können mir andere wichtige Nachrichten zur Information auch per E-Mail zugesendet oder telefonisch bekannt gegeben werden:

Tel.: [...]
Tel.: [...]

E-Mail: [...]
[...]

Mit freundlichem Gruß



[...]



Jetzt kann man das natürlich auch x-beliebig anders gestalten und formulieren, ist es ohnehin nur ein Beispiel für die Gestaltung in jener Richtung, die oft zu einem großen Problem werden kann, woran man im Allgemeinen erst dann denkt, wenn man genau vor dieses Problem gestellt wird.

Paradox ist es dann ebenso, wenn man umgekehrt von der Praxis angerufen wird, diese und jene Rps lägen bereit und man bittet um Anholung, kommt dort an und nüscht liegt parat oder nur die Hälfte. Das bringt dann meist das Faß zum Überlaufen, weshalb dieser Tip, mal auch so rum betrachtet, doch einige kleine große Problematiken einschränken hilft...?...

#3 RE: Ehrenamtliche Helfer von Michael Wargowski 13.03.2012 15:38

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Noch paradoxer wird es dann, wenn die erbetene Einwilligung ein Jahr lang ausbleibt. Die Einwilligung nämlich, die kostenlose Werbung quasi mit den geschützten Gifs und anderen Symbolen in einem Forenbereich zur Schau zu tragen, was zur Folge hätte, das nicht nur innerorts die Leute sich über die paritätischen und andere Pflegebereiche zu informieren im Stande wären, sondern darüber hinaus. Kostenlos eben noch dazu. Die eigenen Aufwendungen mit Personal usw. in öffentlichen Verkaufsstätten, um Werbung zu machen für derartige Bereiche kosten ja nicht nur Personallöhne und Material für Flyer usw., sie sind auch nur auf den Bereich Celle beschränkt...
So mutet es absolut merkwürdig an, daß immer noch kein zugesagter Artikel erstellt und zugesendet worden ist aus der Leitung des Büros. Statt dessen erfolgte eine kurze Mitteilung, man möchte das nicht.
Das Schreiben irgendwelcher Artikel war tatsächlich nicht an irgendwelche Bedingungen geknüpft und so hätte dies im Rahmen von Spenden auf Gedankengut- und Publizitätsebene gewertet und behandelt werden können, zumal auch außerdem keinerlei Beteiligung an den Kosten des Forums erbeten worden ist. Gleich nach so langer Zeit diesem Angebot eine Abfuhr zu erteilen mit ebenso einer weiteren Bemerkung, die schon den Rahmen der Frechheiten übersteigt, ist in sich schon mehr als nur unüberlegt. Der Wunsch wird natürlich erfüllt. Die Texte jedoch, die bereits eingestellt wurden. unterliegen nicht dem Copyright des Paritätischen Dienstes, des Hospizes, des Onkologischen Forums oder anderen... Das läßt zumindest für den Bereich Celle und die angepriesenen Stellen tiefe Einblicke zu. Da fragt man sich doch, wo viel nur durch Spenden und ehrenamtliche Helfer möglich wird und ist, wer denn hier wirklich verwirrt ist!

#4 RE: Ehrenamtliche Helfer von w_a_n 13.03.2012 20:56

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Bis zur Erstellung der Ersatzgifs, was etwas dauern kann, bleibt das Dingens so wie eingestellt. Punkt. Versteckt nämlich.

Grund des Dauerns: Nierenproblematik, Sanierung im April etc.

Wie schauts aus mit Sabine Reske's Podologie? Ist die auch so *hüstel*?

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